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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Steuertipps: Das Fahrrad absetzen

Die Radlobby Österreich hat analysiert, unter welchen Voraussetzungen das Fahrrad steuerlich absetzbar ist. Der gesamte Artikel hier, nachfolgend eine Kurzfassung:

Nichtsselbstständige Einkünfte

  • Ausgaben für beruflich veranlasste Fahrten (der Weg Wohnung-Arbeitsstätte zählt nicht) stellen Werbungskosten dar. 38 Cent pro Kilometer – maximal 1.500 km/Jahr werden anerkannt.
  • Anstelle des Kilometergeldes können tatsächliche Kosten nachgewiesen werden. Anschaffungskosten für Fahrräder, die nach der StVO zugelassen sind, können mit den Anschaffungskosten, verteilt auf 7 Jahre, abgeschrieben werden. Räder unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro können sofort abgeschrieben werden. Zusätzlich können laufende Kosten (Reparatur, Ersatzteile, Versicherung) geltend gemacht werden.

Selbstständige Einkünfte

  • Wenn das Fahrrad weniger als 50 Prozent betrieblich genutzt wird: Es ist ein Fahrtenbuch zu führen, und die gefahrenen Kilometer sind mit 38 Cent pro Kilometer anzusetzen.
  • Wenn das Fahrrad zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt wird: Die Anschaffungskosten sind – gegebenenfalls nach Abzug eines Privatanteiles (siehe oben) – auf die Nutzungsdauer (sieben Jahre) zu verteilen. Unter 400 Euro kann das Rad als geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben werden. Zusätzlich können die laufenden Kosten (Reparatur, Ersatzteile, Versicherung) geltend gemacht werden.

Von allen Kosten, auch der Anschaffung kann die Umsatzsteuer, falls der Selbstständige USt-pflichtig ist, als Vorsteuer abgezogen werden. Auch hier gilt: reine Sporträder sind nicht absetzbar.

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Radfahren in die Arbeit spart ArbeitgeberInnen Kosten

Wieviel können ÄrztInnen und Ärzte sowie ApothekerInnen einsparen, wenn Sie das Radfahren bei ihrem Personal fördert? Mit dem Radrechner für Betriebe vom BMLFUW können betriebswirtschaftliche Kosteneinsparungen durchs Radfahren in die Arbeit berechnet werden.

hier gehts zum Online-Rechner

Kostenlose klimaaktiv mobil Förderberatung

Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenlosen Erstberatung! Informationen dazu und zum klimaaktiv Beratungs- und Förderprogramm „Mobilitätsmanagement für Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber“ erhalten Sie hier:

DI Markus Schuster (HERRY Consult GmbH)
Argentinierstraße 21, 1040 Wien
Tel: +43 1 5041258-50
E-Mail: office[at]mobilitaetsmanagement.at
Web: www.mobilitaetsmanagement.at


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2 AutobahnpendlerInnen für E-park&drive gesucht!

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  • Ist die Südautobahn Teil Ihrer PendlerInnen-Strecke?
  • Nutzen Sie bereits oder wollen Sie zukünftig den Park&Drive-Parkplatz Wiener Neustadt West nutzen?
  • Wollen Sie etwas für Ihre Geldbörse und die Gesundheit gleichzeitig tun?
  • Und wollen Sie ein Jahr lang mit einem kostenlosen hochwertigen E-Bike fahren?

Dann sind Sie beim Forschungsprojekt „e-park&drive“ genau richtig. 2 Testpersonen werden noch gesucht.

Anfang Jänner wurden die ersten beiden Radboxen im Rahmen des vom Klimafonds finanzierten Forschungsprojektes „e-park&drive“ am P&D-Parkplatz Wr. Neustadt West errichtet. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Jahr lang ein kostenloses hochwertiges E-Bike für die An- und Abreise zum “Park&Drive”-Parkplatz. Nach Abschluss der Pilotphase kann das Fahrrad vergünstigt erworben werden.

Infos und Anmeldung unter www.herry.at/eparkdrive


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Landesklinikum Wiener Neustadt: Mitarbeiter radeln zur Arbeit

Der Kaufmännische Direktor Andreas Gamlich und die Pflegedirektorin Evelyn Fürtinger gratulierten Thomas Lentsch zu seinem Erfolg!

Der Kaufmännische Direktor Andreas Gamlich und die Pflegedirektorin Evelyn Fürtinger gratulierten Thomas Lentsch zu seinem Erfolg!

Autos sind bekanntlich ein teures und wenig umweltfreundliches Verkehrsmittel. Trotzdem steht das Privatauto als Fortbewegungsmittel in Österreich an erster Stelle. Einige Mitarbeiter im Landesklinikum Wiener Neustadt haben sich vorgenommen dies zu ändern und fahren mit dem Rad zur Arbeit – eine beachtliche Leistung.

„Nach einer Knieverletzung im Jänner 2013 habe ich begonnen zur Arbeit zu radeln. Die Bewegung hat meinen Heilungsprozess sehr unterstützt“, erzählt der zweifache Familienvater Ing. Thomas Lentsch. Seither möchte er das Radfahren nicht mehr missen. Ob Dunkelheit, frostige Temperaturen oder Regen – Ing. Thomas Lentsch legt drei Mal pro Woche die Strecke Pitten – Wiener Neustadt – Pitten (35 km hin und retour) mit dem Rad zurück. Morgens genießt er die Natur, wenn er den Föhrenwald durchquert, beim Nachhausefahren kann er herrlich abschalten.

Aktion „Radelt zur Arbeit“

Ing. Thomas Lentsch ist, so wie seine Kollegen von der Haus- und Betriebstechnik Richard Siemeister und Roland Stangl und Andreas Gregor von der Betriebsfeuerwehr, Teilnehmer der Aktion „Radelt zur Arbeit“. Auf der Online-Plattform www.radeltzurarbeit.at sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Unternehmen und Organisationen aus ganz Österreich registriert. Sie alle legen mehrmals wöchentlich ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurück. Die Anzahl gefahrener Kilometer kann händisch eingetragen werden, es gibt aber auch eine Smartphone-App, die die Kilometer automatisch erfasst.

„Als Klimabeauftragter geht Herr Lentsch mit gutem Beispiel voran. Wir freuen uns natürlich, wenn sich mehr und mehr unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anschließen und gemeinsam den Vorjahreswert der geradelten Kilometer brechen. In einer Gesundheitseinrichtung sind wir besonders stolz, wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch etwas für ihre eigene Gesundheit tun“, lobt der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums, Mag. Andreas Gamlich, das Engagement der Angestellten.

Für Umwelt, Geldbörse und Fitness

Ing. Thomas Lentsch kennt die Vorzüge des Fahrrades im Vergleich zum Auto. „Wenn ich auch täglich 35 Minuten länger brauche als es mit dem Auto der Fall wäre, so hat das Radfahren sehr wohl seine Vorteile. Damit spare ich mir jährlich unglaubliche 1.380 Euro. Zusätzlich komme ich auf eine CO2-Einsparung von einer halben Tonne pro Jahr. Das entspricht der Aufnahmekapazität von 45 Bäumen“, so der 42-Jährige. Positiver Nebeneffekt des Radfahrens: Thomas Lentsch tut nicht nur etwas für die Umwelt und seine Geldbörse, durch den intensiven Sport hat er auch 12 kg abgenommen.

Quelle: NÖ Landeskliniken-Holding