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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Neue Rad-Service-Station am Bahnhof

Die größten Räderansammlungen finden sich an Bahnhöfen, denn viele NiederösterreicherInnen pendeln in benachbarte Regionen und verwenden für ihre täglichen Wegstrecken den Zug. Aus diesem Grund wurden die bisherigen Service-Stationen an 10 niederösterreichischen Bahnhöfen errichtet, diese verfügen bereits über eine nextbike-Station, wo die Rad-Service-Station eine perfekte Ergänzung darstellt.

Die neue gut ausgestattete Fahrrad-Service-Station am Wiener Neustädter Bahnhof ist bei der nextbike-Station auf der Ostseite des Bahnhofs platziert (beim Busbahnhof). Sie macht kleine Reparaturen unterwegs ohne  Werkzeug möglich. Ausgestattet mit gängigen Werkzeugen, einer Luftpumpe und einer bequemen Aufhänge-Vorrichtung wird die Fahrtüchtigkeit der Räder schnell selbst wieder hergestellt.

Bürgermeister LAbg. Klaus Schneeberger freut sich über die Rad-Service-Station in Wr. Neustadt: „Mit diesem zusätzlichen Angebot fördern wir den Radtourismus in Wr. Neustadt und bieten Pendlerinnen und Pendlern einen Anreiz ihr Auto gegen das Fahrrad zu tauschen. In weiterer Folge können wir so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen.“

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(v.l.n.r.): DI Gerald Stradner (Regionalstellenleiter der Energie- und Umweltagentur NÖ im Industrieviertel), LAbg. Bgm. Mag. Klaus Schneeberger (Wiener Neustadt), StR DI Franz Dinhobl (Wiener Neustadt), Mag. Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt). Foto: Stadt Wiener Neustadt/Pürer

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Wiener Neustadt: Neue Elternhaltestellen vor vier Schulen im Stadtgebiet

Um ein zu hohes Verkehrsaufkommen und übersichtliche Verkehrssituationen vor den Schulen zu vermeiden, wurden in Wiener Neustadt sogenannte Elternhaltestellen installiert.

Diese Haltestellen im Umfeld der Schulen sollen zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler beitragen, indem sie ein sicheres Ein- und Aussteigen der Kinder ermöglichen. Ziel ist es, dass die Eltern ihre Kinder nur ein- und aussteigen lassen und danach wieder weiterfahren.

Für viele Eltern ist es unvermeidbar, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen“, so Erster Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Dr. Christian Stocker, „dabei muss jedoch auch die Sicherheit jener Schülerinnen und Schüler gewährleistet sein, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die Elternhaltestellen sollen für ruhigeren,
übersichtlicheren Verkehr im Gebiet der Schulen sorgen und damit die Sicherheit aller
Beteiligten erhöhen.“

Die Schulen mit Elternhaltestelle

• VS Pestalozzi – in der Brunner Straße im Bereich des ehemaligen Gasthaus
Hubertus wurden drei KFZ-Stellplätze als Elternhaltestelle beschildert (Zeiten: 7 bis 8
Uhr und 11.30 bis 13 Uhr)
• VS Baumkirchnerring – am ÖGB-Parkplatz direkt vor der Schule wurde eine
Elternhaltestelle mit acht Stellplätzen eingerichtet (Zeiten: 7 bis 8 Uhr und 11.30 bis
13 Uhr)
• BRG Gröhrmühlgasse – am ÖGB-Parkplatz im Nahbereich der Gröhrmühlgasse
wurden ebenfalls 8 Stellplätze als Elternhaltestelle beschildert (Zeiten: 7 bis 8 Uhr
und 13 bis 14 Uhr)
• VS Otto Glöckel – hier wurden keine Extra-Stellplätze eingerichtet, da der Parkplatz
hinter der Schule ohnehin groß genug ist. Entsprechende Hinweistafeln wurden vor
der Kreuzung Pottendorfer Straße sowie bei der Zufahrt zum Parkplatz angebracht.

Elternhaltestelle

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Pürer): Erster Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker und die Direktorin der Otto Glöckel-Volksschule Ariane Schwarz zeigen die Schilder, die die Haltestellen für Eltern kennzeichnen.


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17.9.: „Wir RADLn in die Kirche“ in Wiener Neustadt

Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt) mit Tochter Hannah, Christoph Watz (Katholische Aktion), Pfarrvikar Ivan Levko (Familienkirche Schmuckerau).
Fotocredit: Radlobby WN.

In der Familienkirche Schmuckerau gibt es eine Fahrradmesse mit Fahrradsegnung

Bereits zum vierten Mal ist die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ der Höhepunkt der Europäischen Mobilitätswoche in Niederösterreich. Folgende Pfarren aus Stadt und Bezirk Wiener Neustadt nehmen teil: Katzelsdorf, Lanzenkirchen und Schmuckerau.

In der Familienkirche Schmuckerau im Zehnerviertel findet eine eigene Fahrrad-Messe statt. Gemeinsam mit der Radlobby Wiener Neustadt und der Katholischen Aktion lädt der neue Pfarrvikar, Ivan Levko, selbst Alltagsradfahrer, dazu ein. Die Fahrradmesse ist der Auftakt zum Erntedankfest mit anschließender Fahrrad-Segnung, Open-air-Musik der schmuklang-Band und Pfarrcafe.

Sonntag, 17. September, 9.30 Uhr
Familienkirche Schmuckerau, 
Felbergasse 42, 2700 Wiener Neustadt

 


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Fußgängerzonen ab sofort für Radverkehr im Schritttempo geöffnet

Die Fußgängerzone Herzog Leopold-Straße sowie die wichtigsten Querungen in der Wiener Neustädter Innenstadt sind ab sofort für den Radverkehr im Schritttempo geöffnet. Radfahrerinnen und Radfahrer sollen ihre Ziele dadurch besser erreichen und die Innenstadt auf kurzem Weg durchqueren können.

Schritttempo

Mag. Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt) mit Jakob, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Stadtrat DI Franz Dinhobl und Gemeinderat Franz Hatvan. Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller

Mit der Installation zusätzlicher Fahrradabstellanlagen auf dem Hauptplatz konnten wir bereits im Sommer ein weiteres Service für die Kundinnen und Kunden der Innenstadt setzen“, so Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und der zuständige Stadtrat DI Franz Dinhobl, „mit der Öffnung der Fußgängerzonen möchten wir nun eine weitere Maßnahme einerseits zur Attraktivierung des Radverkehrs, andererseits zur Belebung der Innenstadt setzen. Die Betonung liegt aber auf ‚im Schritttempo‘ – wir appellieren an alle Radfahrerinnen und Radfahrer, sich rücksichtsvoll gegenüber den Fußgängerinnen und Fußgängern zu verhalten und speziell auf Kinder zu achten, sodass ein friedliches Miteinander möglich ist.“

 Folgende Fußgängerzonen sind für den Radverkehr im Schritttempo geöffnet:

  • Herzog Leopold-Straße ab Ferdinand Porsche-Ring bis Hauptplatz
  • Reyergasse ab Herrengasse und Singergasse bis Haggenmüllergasse
  • Friedrichsgasse ab Herrengasse bis Herzog Leopold-Straße und weiter bis Hauptplatz
  • Herrengasse ab Friedrichsgasse und Adlergasse bis Grübelgasse
  • Domgasse ab Domplatz und Rosengasse bis Grazer Straße
  • Augustingasse ab Domplatz und Deutschgasse
  • Petersgasse ab St.Peter/Sperr und Wiener Straße von Petersgasse bis Baumkirchnerring; Grünangergasse: Einbahn in Richtung Westen
  • Sparkassengasse und Schulgasse bis Kesslergasse und Kesslergasse von Hauptplatz bis Schulgasse
  • Neunkirchner Straße ab Hauptplatz bis Bahngasse
  • Allerheiligengasse ab Herzog Leopold-Straße bis Haggenmüllergasse
  • Nach der Neugestaltung der Fußgängerzone Wiener Straße ca. ab Mitte 2018: Wiener Straße ab Hauptplatz bis Eyerspergring

Gemeinsam mit der Radlobby Wiener Neustadt wurde auch ein Info-Folder zum Thema gestaltet, der in den beiden Rathäusern aufgelegt wird: DINlang_Folder_FUZORadfahren

 


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Plus/Minus der Radlobby – Mai 2017

😦 Hauptplatz: Bei der Neugestaltung wurden (noch) keine zusätzlichen Radständer aufgestellt. Die Stadt hat zugesichert, dass noch welche kommen. Wir bleiben dran.

🙂 Stadtpark: Beim neuen großen Spielplatz wurden Radabstellanlagen aufgestellt. Noch besser wären auch Abstellplätze für Roller.

 

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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Lassen Sie öfter einfach nur los.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 04/2017

 

Sie wollen doch sicher, dass sich Ihr Kind gut entwickelt? Sie wollen, dass es selbstständig wird. Sie wollen, dass es lernt, wie es von A nach B kommt. Und sie wollen höchstwahrscheinlich auch, dass es gesund und fit ist.

Dann nutzen Sie den Schulweg. Dort kann all das trainiert und verbessert werden. Der Schulweg ist die erste weitere Strecke, die unsere Kinder ohne uns Eltern zurücklegen. Sie entdecken ihre Umgebung mit den eigenen Augen und aus dem eigenen Blickwinkel. Sie lernen, was es heißt, auf sich selbst aufzupassen. Das steigert das Selbstbewusstsein.

Der Alltag vor den Neustädter Schulen hat sich in den vergangenen Jahren genau in die andere Richtung entwickelt. Immer mehr Kinder werden mit dem Elterntaxi per Auto zur Schule gebracht. Wie das in Zahlen ausschaut, hat der Verein kultur.GUT.natur im Rahmen des Klimaschulenprojektes der Klima- und Energiemodellregion Wiener Neustadt erhoben. Drei Schulen wurden analysiert. Als Beispiel die Zahlen der Volksschule Otto Glöckel. Dort ist das Auto mit 27 % das häufigste Verkehrsmittel. Die Eltern wurden übrigens auch befragt, wie das in ihrer Kindheit war. Weniger als 5 % wurden damals mit dem Auto gebracht.

Erhoben wurden auch die Gründe, warum die Eltern ihre Kinder mit dem Auto chauffieren. Genannt wurden: gefährlich, schlechtes Wetter, schwere Schultasche und fahre gleich weiter. Argumente, die ich als Vater zweier Kinder natürlich auch kenne. Ich kann ihnen trotzdem sagen: es geht auch anders. Probieren Sie es aus. Üben Sie richtiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr und lassen Sie dann Ihre Kinder los. Es ist eine Umstellung, die sich auszahlt. Ihr Kind lernt nicht nur in der Schule, sondern auch auf dem Hin- und Heimweg im wahrsten Sinn des Wortes “für das Leben”.