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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Fußgängerzonen ab sofort für Radverkehr im Schritttempo geöffnet

Die Fußgängerzone Herzog Leopold-Straße sowie die wichtigsten Querungen in der Wiener Neustädter Innenstadt sind ab sofort für den Radverkehr im Schritttempo geöffnet. Radfahrerinnen und Radfahrer sollen ihre Ziele dadurch besser erreichen und die Innenstadt auf kurzem Weg durchqueren können.

Schritttempo

Mag. Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt) mit Jakob, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Stadtrat DI Franz Dinhobl und Gemeinderat Franz Hatvan. Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller

Mit der Installation zusätzlicher Fahrradabstellanlagen auf dem Hauptplatz konnten wir bereits im Sommer ein weiteres Service für die Kundinnen und Kunden der Innenstadt setzen“, so Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und der zuständige Stadtrat DI Franz Dinhobl, „mit der Öffnung der Fußgängerzonen möchten wir nun eine weitere Maßnahme einerseits zur Attraktivierung des Radverkehrs, andererseits zur Belebung der Innenstadt setzen. Die Betonung liegt aber auf ‚im Schritttempo‘ – wir appellieren an alle Radfahrerinnen und Radfahrer, sich rücksichtsvoll gegenüber den Fußgängerinnen und Fußgängern zu verhalten und speziell auf Kinder zu achten, sodass ein friedliches Miteinander möglich ist.“

 Folgende Fußgängerzonen sind für den Radverkehr im Schritttempo geöffnet:

  • Herzog Leopold-Straße ab Ferdinand Porsche-Ring bis Hauptplatz
  • Reyergasse ab Herrengasse und Singergasse bis Haggenmüllergasse
  • Friedrichsgasse ab Herrengasse bis Herzog Leopold-Straße und weiter bis Hauptplatz
  • Herrengasse ab Friedrichsgasse und Adlergasse bis Grübelgasse
  • Domgasse ab Domplatz und Rosengasse bis Grazer Straße
  • Augustingasse ab Domplatz und Deutschgasse
  • Petersgasse ab St.Peter/Sperr und Wiener Straße von Petersgasse bis Baumkirchnerring; Grünangergasse: Einbahn in Richtung Westen
  • Sparkassengasse und Schulgasse bis Kesslergasse und Kesslergasse von Hauptplatz bis Schulgasse
  • Neunkirchner Straße ab Hauptplatz bis Bahngasse
  • Allerheiligengasse ab Herzog Leopold-Straße bis Haggenmüllergasse
  • Nach der Neugestaltung der Fußgängerzone Wiener Straße ca. ab Mitte 2018: Wiener Straße ab Hauptplatz bis Eyerspergring

Gemeinsam mit der Radlobby Wiener Neustadt wurde auch ein Info-Folder zum Thema gestaltet, der in den beiden Rathäusern aufgelegt wird: DINlang_Folder_FUZORadfahren

 

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Radfahren am Friedhof auf Hauptwegen gestattet

Ab sofort ist das Radfahren auf dem Wiener Neustädter Friedhof auf den Hauptwegen im Schritttempo gestattet. Aufgrund mehrfacher Anfragen in diese Richtung wurde dieser Schritt von der Friedhofsverwaltung umgesetzt. Bei den Eingängen zum Friedhof sind alle dementsprechenden Regelungen und Nutzungsbestimmungen für den Friedhof auf Tafeln ersichtlich.

Radzufahrt zum Friedhof verbessert

Bereits im Juli wurde die Radzufahrt von der Josesfstadt zum Friedhof verbessert. Der Verbindungsweg zwischen Pernerstorferstraße und Wiener Straße wurde für RadfahrerInnen geöffnet.

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Plus/Minus der Radlobby – Jänner 2016

🙂 Einbahnen: Unsere Initiative trägt weiter Früchte. Für RadlerInnen in beide Richtungen befahrbar sind jetzt auch die Flotowgasse, Wattgasse, Daimlergasse, Gauermanngasse, Wiesenbachgasse und Günthergasse..

🙂 Ostumfahrung: Die Bürgerinitiative „Ostumfahrung – So nicht!“ setzt sich für Alternativen und weniger Verkehr ein. 300 Personen haben die Petition bereits unterzeichnet..

😦 Schnee: Weiterhin sind Schneestangen für RadlerInnen in der Dachensteingasse gefährlich platziert. Städte wie Wien haben bei der Schneeräumung dem Radverkehr höhere Priorität eingeräumt.

🙂 FUZO: Die Entfernung der Vitrinen in den Fußgängerzonen geht voran. Jetzt kann die Ausweitung der bisher eingeschränkten Fahrerlaubnis für Radelnde erfolgen..

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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Neue Radständer am Domplatz

Mit dem Fahrrad kommt man in der Innenstadt schneller ans Ziel. Ein großer Vorteil sind die kurzen Wege. Radabstellanlagen in Geschäftsnähe, verteilt über die gesamte Innenstadt, sind einerseits ein Standortvorteil gegenüber Einkaufszentren und andererseits ein wichtiges Service für Kunden und Beschäftigte.

2014 startete die Stadt Wiener Neustadt eine Qualitätsoffensive bestehender Radabstellanlagen. Rostige Radständer wurden schrittweise abgebaut, neu lackiert und wieder am Standort montiert. Im zweiten Schritt wurden an gut frequentierten Stellen neue Radabstellanlagen installiert (zB vom Hauptplatz kommend am Beginn der Fußgängerzone Herzog-Leopold-Straße). Vor kurzem folgte die nächste Ausbaustufe. Am Domplatz wurden an drei Stellen (Nähe Böheimgasse, Hinterausgang Müller und vor dem R/C Modellbau) neue Radständer mit Platz für 28 Fahrräder geschaffen.

Mit dieser Maßnahme schaffen wir ein wichtiges, zusätzliches Angebot für die Radfahrerinnen und Radfahrer in der Stadt, um ihnen den Besuch in der Innenstadt noch angenehmer zu machen„, so Bau- und Immobilienstadtrat Dinhobl zu dieser Maßnahme.


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Maßarbeit für kurze Wege

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 11/2014

Es ist Samstag, zeitig in der Früh. Mein Kollege Stefan Narosy steigt vom Rad, holt das Maßband aus der Tasche, geht in die Hocke und misst. Von einem Randstein zum anderen. Dann rollt er das Maßband wieder auf und ruft mir eine Zahl zu. Ich notiere und wir machen noch ein paar Fotos.

Im ganzen Stadtgebiet waren wir unterwegs. 56 Straßen sind wir abgefahren. Wir haben aber nicht nur Fahrbahnbreiten notiert, sondern uns auch angesehen, wo es Ausweichmöglichkeiten gibt und wie das Verkehrsaufkommen ist. Diese Infos haben wir zusammengetragen und uns dann überlegt, wie man zu Lösungen kommen kann. Das Endergebnis ist ein umfassender Check aller für RadfahrerInnen noch nicht geöffneter Einbahnen.

Sie werden sich vielleicht fragen, warum wir von der Radlobby da so genau vorgehen. Ganz einfach, weil Radfahren gegen die Einbahn eine der effektivsten Möglichkeiten ist, um das Radwegenetz einer Stadt zu verbessern. Es schafft kurze Wege für RadlerInnen. Gleichzeitig ist es für die Gemeinde schnell umsetzbar und noch dazu eine der kostengünstigsten Radinfrastruktur-Maßnahmen. Radfahren gegen die Einbahn beruhigt zudem den Autoverkehr und erhöht – gerade bei schmalen Restfahrbahnbreiten – durch die guten Sichtbeziehungen die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen. Da die meisten unserer untersuchten Einbahnen in Wohnvierteln liegen, ein wünschenswerter Nebeneffekt.

Der erste Erfolg unserer Maßarbeit kann übrigens bereits genutzt werden. 18 Einbahnen haben wir bei einer Befahrung mit Verkehrsamt, Wirtschaftshof, Polizei und einem Sachverständigen des Landes unter die Lupe genommen – 14 wurden für RadlerInnen freigegeben. Zum Vergleich: In Baden sind 90 Prozent der Einbahnen geöffnet. Wenn Sie in einer noch nicht geöffneten Einbahn fahren wollen, kann ich Sie beruhigen: Wir werden in Kürze gemeinsam mit unseren KollegInnen von Stadt, Land und Exekutive vorbeischauen.

Einbahnencheck der Radlobby Wiener Neustadt

Gemeinde-Leitfaden „Kurze Wege im Ort – Öffnen von Einbahnen für den Radverkehr“ vom Amt der NÖ-Landesregierung, Abt. Gesamtverkehrsangelegenheiten


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Radfahren in den Fußgängerzonen wird unbefristet erlaubt!

Gute Nachrichten für die innerstädtischen RadfahrerInnen in Wiener Neustadt: Die siebenmonatige Probezeit, die in der Herzog Leopold-Straße und Wiener Straße, das Radfahren in den Nachtstunden erlaubt hat, ist ohne nennenswerte Komplikationen verlaufen. Deshalb wurde entschieden, dass die Aktion unbefristet verlängert wird.

Zum Hintergrund

Nachdem schon seit dem Umbau der Neunkirchner Straße das Radfahren in der dortigen Fußgängerzone erlaubt ist und völlig friktionsfrei funktioniert, setzte die Stadt Wiener Neustadt den nächsten Schritt. Seit 1. April gab es eine Testphase, in der auch in den FUZOs Herzog Leopold-Straße und Wiener Straße zwischen 19 Uhr abends und 8 Uhr in der Früh das Radfahren im Schritt-Tempo erlaubt ist. Bei der dieswöchigen „Polizeibesprechung“ mit dem Bürgermeister, den Spitzen der Bundespolizei Wiener Neustadt sowie dem Verkehrsamt wurde aufgrund der Erfahrungen der letzten Monate entschieden, das Radfahren nun in diesem Sinne permanent zu erlauben.

Bürgermeister Bernhard Müller: „Es gab keinerlei nennenswerte Probleme. Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich bei der Polizei, die gerade in der ersten Zeit verstärkt mit den Fahrradstreifen unterwegs war. Das hat sehr geholfen. Und die RadfahrerInnen haben sich äußerst korrekt verhalten.

Wo und wann dürfen Sie in den Fußgängerzonen Radfahren – Übersichtskarte

Wo und wann in den Wiener Neustädter Fußgängerzonen geradelt werden darf.

Wo und wann in den Wiener Neustädter Fußgängerzonen geradelt werden darf.

Alle weiteren Infos rund um den Radverkehr in der Stadt erhalten Sie im Verkehrsreferat bei DI Wolfgang Rogl unter 02622 / 373 – 415 bzw. wolfgang.rogl@wiener-neustadt.at.

Quelle: Presseaussendung der Stadt Wiener Neustadt, 23. Oktober 2014


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Mit dem Rad 83x schneller!

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 12/2013

Was ist das? Es hat vier Ecken, zwei weiße Striche auf blauem Hintergrund und wenn Sie unterwegs sind, zeigt es Ihnen den Anfang vom Ende an? Genau, ein Sackgassenschild. In Wiener Neustadt sehen Sie dieses sehr oft. Und ich verrat Ihnen eines: Ich mag dieses Schild.

Ich sehe es, wenn ich mit meinen Kindern gemütlich durch die Moorgasse im Zehnerviertel in die Schmuckerau radle. Sackgasse? Bitte weiterradeln. Wenn Sie in der Innenstadt unterwegs sind, dann sehen Sie es, wenn Sie in der Purgleitnergasse Richtung Bahnhof radeln. Sackgasse? Bitte weiterradeln.

Aber warum fehlt bei diesen Sackgassen das Zusatzschild „ausgenommen Rad“? Ich hab beim Verkehrsamt nachgefragt und als Antwort bekommen: „Wenn euch etwas auffällt, bitte übermitteln, damit wir diese montieren können.“

Nicht falsch verstehen. Ein Schilderwald ist das Letzte, was ich haben will. Für mich ist das eine wichtige bewusstseinsbildende Maßnahme. Als Radlerin und Radler kennt man die Sackgassen. Man weiß, wo man durchkommt und wo nicht. Aus der Autoperspektive fehlt dieser Blick. Diese fürs Rad geöffneten Durchfahrten sind ein wichtiger Grund, warum auch Sie in Neustadt mit dem Rad immer schneller sind als mit dem Auto. Was schätzen Sie, wie viele solche für RadlerInnen geöffnete Sackgassen gibt es in Wiener Neustadt? Wir von der Radlobby haben grob durchgezählt. Aktueller Stand: 83! Das heißt, 83mal sind Sie als Radlerin oder Radler schneller als mit dem Auto. Das ist nicht einfach so passiert, sondern da hat die Stadtplanung funktioniert. So etwas nennt man dann im Fachjargon „die Stadt der kurzen Wege“.

Also, wenn Sie eine Sackgasse sehen, bei der das Schild „ausgenommen Rad“ fehlt, dann melden Sie uns das. Ein kurzes Mail, ein Posting auf Facebook oder ein Anruf genügt. Wir sammeln das und geben es als Radservice ans Verkehrsamt weiter. Damit auch AutofahrerInnen immer sehen, wo sie überall mit dem Rad schneller sein könnten.