wn.radelt

Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Plus/Minus der Radlobby – Februar 2017

😦 E-Bike-Verleih: Im Vorjahr noch als Erfolgsprojekt gefeiert, wurden die beiden E-Bike-Stationen am Bahnhof und bei der FH von der Fachhochschule – zumindest vorläufig – eingestellt.

😦 Merkurcity55 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert. Für Fußgänger ist die Verkehrsführung gefährlich, auf Radfahrende wurde völlig vergessen. Note 5.

 

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.

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Immer mehr nutzen den Rückenwind!

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 07/2016

Das kann nichts. Für mich ist das absolut nichts. Meine Reaktion nach der ersten Probefahrt war ziemlich eindeutig, eindeutig negativ. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass aus den Elektrofahrrädern etwas wird.

Da habe ich mich wohl völlig geirrt. Mehr als 300.000 E-Bikes sind heute auf unseren Straßen unterwegs. Jedes fünfte verkaufte Fahrrad ist mittlerweile ein Pedelec, wie diese Räder auch genannt werden. Die Fahrradbranche rechnet in den nächsten Jahren mit weiteren starken Zuwächsen. Das E-Bike ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Immer mehr nutzen es für die gemütliche und trotzdem schnelle Fahrt in die Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Ein klein wenig kann ich meine Fehleinschätzung aber begründen. Die heutigen Elektroräder sind mit dem vor einigen Jahren von mir getesteten Vorläufertyp nicht mehr vergleichbar. Die Räder wurden leichter, die Akkus halten länger, die Ladezeiten wurden kürzer und das Angebot ist riesig. Alltagsrad, Freizeitrad, Mountainbike, Rennrad, Faltrad oder Lastenrad – alles ist mittlerweile auch mit Elektroantrieb erhältlich.

Das Grundrezept blieb über die Jahre gleich: Elektroräder haben einen E-Motor, der beim Treten als Unterstützung dazu geschaltet werden kann. Der E-Motor ist auf maximal 25 km/h beschränkt. Elektro-Fahrräder eignen sich ideal für Distanzen bis 10 km und auch darüber hinaus.

Probieren Sie es einfach aus. Bei den Fahrradhändlern in Wiener Neustadt können E-Bikes getestet werden. Oder borgen Sie sich das wn.bike oder unser frei verfügbares E-Lastenrad LaRa gratis aus. Nutzen auch Sie den elektrischen Rückenwind. Ziemlich lässige Sache – das kann was.

Infos & Testmöglichkeiten


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wn.radelt auf Rezept: Wiener Neustädter Alltagsradlerin gewinnt Gesundheits-E-Bike!

35 Jahre lang fährt Gabriele Jeitl bereits mit ihrem vom ersten Lehrgeld gekauften Fahrrad. Jetzt steigt die Alltagsradlerin auf mehr Komfort um. Frau Jeitl wurde im Rahmen von „wn.radelt auf Rezept“ als Preisträgerin eines Gesundheits-E-Bikes gezogen.

Die Aktion „wn.radelt auf Rezept“ lief fünf Monate lang. 22 Ärzte und alle 8 Apotheken in Wiener Neustadt legten 3.000 wn.radelt-Rezepte auf und empfahlen ihren PatientInnen und KundInnen das Fahrrad als praktische Lösung vieler gesundheitlicher Probleme. „Der Fahrkomfort auf dem E-Bike ist wunderbar. Man sitzt schön aufrecht und fährt herrlich leicht“, freut sich die Gewinnerin. Neben Schnellladefunktion, leichtem Akku, einer 8-Gang-Nabenschaltung, Diodenscheinwerfer und hydraulischer Felgenbremse, verfügt das E-Bike auch über einen Radcomputer auf dem Trittfrequenz und Puls abgelesen werden können.

Baustadtrat DI Franz Dinhobl (l.), Gewinnerin Gabriele Jeitl und Energiebeauftragter DI Martin Hesik (r.) bei der Übergabe des E-Bikes.

Baustadtrat DI Franz Dinhobl (l.), Gewinnerin Gabriele Jeitl und Energiebeauftragter DI Martin Hesik (r.) bei der Übergabe des E-Bikes.

Arbeitsweg wird jetzt doppelt leichter

Ab sofort wird Jeitl gemütlich mit ihrem Gesundheits-E-Bike in die Arbeit zur Bäckerei Linauer in der Pottendorfer Straße rollen. „Das einzige unsichere Stück auf meinem Arbeitsweg ist ab dem Auge Gottes – da fehlt ein Radweg.“ In diesem Punkt überbrachte der erste Gratulant und Baustadtrat DI Franz Dinhobl die zweite Überraschung: „Im kommenden Jahr werden wir diese Radweg-Lücke bis zur Stadionstraße schließen. Mit Bewusstseinsbildung und den richtigen Infrastrukturprojekten machen wir Wiener Neustadt noch attraktiver für RadfahrerInnen.“

Radkampagne läuft seit eineinhalb Jahren

Die bewusstseinsbildende Aktion „wn.radelt auf Rezept“ wurde von der Stadt Wiener Neustadt, dem Klimabündnis Niederösterreich und der Radlobby Wiener Neustadt durchgeführt. Die vom Klima- und Energiefonds geförderte Maßnahme ist Teil der vor eineinhalb Jahren von der Klima- und Energiemodellregion Wiener Neustadt gestarteten Radkampagne wn.radelt.


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E-Bike: Rechtliches und Praktisches

Was ist überhaupt ein E-Bike?

Grundsätzlich spricht man von einem E-Bike, wenn die Motorunterstützung nur beim Treten freigegeben wird. Hört man beim E-Bike auf zu treten, schaltet sich auch der Motor ab. Ebenso, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten wird. Der Motor eines E-Bikes übernimmt also nicht die ganze Arbeit, sondern leistet nur eine gewisse Hilfestellung, die mit der eingesetzten Tretkraft korreliert. Die Unterstützung kann über eine Bedienkonsole in verschiedenen Modi und Level gewählt werden. Damit sich das Antriebssystem eines E-Bikes perfekt auf die Fahrbelastung des Fahrers und somit die erforderliche Hilfskraft einstellen kann, berechnen drei Sensoren an der Hinterachse Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Drehmoment. Daraus ergibt sich die optimale motorische Unterstützung eines Elektrobikes. Quelle

Wie schnell kann ich mit einem E-Bike fahren?

Laut österreichischer Straßenverkehrsordnung ist das E-Bike so lange ein Fahrrad, solange der Motor nicht mehr als 600 Watt Nennleistung aufweist und die Motorunterstützung beim Treten bei 25 km/h aufhört. Die meisten der bei uns angebotenen Bikes halten sich an eine EU-Richtlinie, die dem Motor nur eine Leistung von 250 Watt zugesteht. Mehr Power gibt’s in diesen Fällen nur über einen Bausatz. Darüber hinaus erlaubt der Gesetzgeber – im Gegensatz zur EU-Richtlinie über E-Bikes – auch eine Gasgriffregelung ohne Tretunterstützung. Natürlich gibt es auch schnellere E-Bikes mit bis zu 45 km/h. Diese Elektrofahrräder müssen aber angemeldet werden und gelten als Kleinkraftfahrzeug. Quelle

Benützung & Ausrüstung

Ein E-Fahrrad muss auf Radfahranlagen benützt werden, außer es ist mehrspurig und bis 80 cm breit oder es zieht einen Anhänger bis zu 80 cm Breite. Dann darf man damit wahlweise auch auf der Fahrbahn fahren. Fahren auf dem Gehsteig ist – wie mit einem herkömmlichen Fahrrad auch – verboten. Nebeneinander fahren ist nur auf Radwegen oder in Wohnstraßen erlaubt.

Mindestalter, ab dem man ohne Begleitung unterwegs sein darf: 12 Jahre, außer man hat einen Radfahrausweis erworben. Es gelten dieselben Ausrüstungsvorschriften wie für herkömmliche Fahrräder (Klingel, Scheinwerfer, Rücklicht, Rückstrahler und Reflektoren an Speichen und Pedalen) sowie die 0,8-Promillegrenze. Quelle

Jetzt mitspielen und ein KTM Macina Eight Plus (siehe Foto) im Wert von 2.500 Euro gewinnen.

Macina_Eight_Plus


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Plus/Minus der Radlobby – September 2015

🙂 Tempo 30: Ausweitung der verkehrsberuhigenden 30er-Zone auf die gesamte Raugasse und Lückenschluss in der Pernerstorferstraße.

😦 Achtersee: Die Zukunft des Freizeitareals ist ungewiss. Der bereits errichtete Autoparkplatz ist Anziehungspunkt für viele BesitzerInnen (großer) Hunde aus der ganzen Umgebung.

🙂 Segway: Neue Fahrräder sind in Wiener Neustadt unterwegs und am Domplatz zu leihen. In Österreich gilt ein Segway bis 25 km/h offiziell als (Elektro-)Fahrrad.

🙂 Tuesday Nightskating: Hunderte Inline SkaterInnen und auch immer mehr Radfahrende rollten von Mai bis August im Zwei-Wochen-Rhythmus durch die Stadt.

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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wn.radelt auf Rezept

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 06/2015

Hören Sie ruhig auf mich. Wenn nicht, dann hören Sie auf die Neustädter Ärztinnen und Ärzte sowie die Apothekerinnen und Apotheker. Damit stehen Sie auch nicht alleine da. Genau diese beiden Berufsgruppen genießen den höchsten Vertrauensgrad. Da sie auch noch mit sehr vielen Menschen in Kontakt sind, sind sie bestens geeignet für unser neuestes Projekt im Rahmen der Neustädter Radkampagne wn.radelt.

wn.radelt auf Rezept“ heißt es. Die von Klimabündnis Niederösterreich und der Radlobby Wiener Neustadt umgesetzte Aktion entspringt einer Idee eines wn.Radlers des Monats. Der ehemalige Leiter der orthopädischen Abteilung im Krankenhaus Wiener Neustadt, Peter Bösch, macht in seiner Ordination Werbung fürs Radfahren: „Für Herz, Kreislauf und Blutdruck gibt es kaum etwas Besseres.“ Wir haben diesen Spruch aufgegriffen und „wn.radelt auf Rezept“ daraus gemacht. Funktioniert ganz einfach. Neustädter Ärztinnen und Ärzte verteilen von uns vorgefertigte Rad-Rezepte an Personen aus, die fürs Radfahren geeignet sind. Auf der Vorderseite kann angekreuzt werden, wie oft geradelt werden soll – von täglich bis 1x/Woche. Auf der Rückseite steht, warum Radeln die beste Medizin ist:

täglich 10 Minuten: stärkt Muskulatur und Gelenke
täglich 20 Minuten: verbessert Ihr Immunsystem
täglich 30 Minuten: regt Ihre Herzfunktion an
jede Minute: baut Stress ab und steigert das Konzentrationsvermögen

Zum Drüberstreuen gibt’s ein Gesundheits-Elektrorad im Wert von 2.500 Euro zu gewinnen – mit 150 km Reichweite, Schnellladefunktion, 8-Gang-Nabenschaltung und kabellosem Radcomputer, der Trittfrequenz und Puls misst.

Teilnahmescheine liegen bei allen Apotheken in Wiener Neustadt auf. Bis Ende September können Sie auch im Internet auf wn.radelt.at an der Verlosung teilnehmen. Vertrauen Sie mir oder den Neustädter Ärztinnen und Ärzten, wenn wir Ihnen empfehlen: „Radeln & E-Rad gewinnen“.


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wn.bike – Elektrofahrräder jetzt testen!

E-Bike-Verleih für alle 01Seit Anfang Mai läuft unser Pilotprojekt „E-Bike-Verleih“ wn.bike zwischen Hauptbahnhof und Fachhochschule. Die Studierenden der Fachhochschule nutzen seither Elektro-Fahrräder für das tägliche Pendeln zwischen Bahnhof und 20150507_113003Fachhochschule.

Nach einem ersten erfolgreichen Probebetrieb können ab sofort die Elektroräder auch von allen anderen Bürgern genutzt und getestet werden.

Erforderlich ist dazu eine einmalige, kostenlose Registrierung bei der 20150507_113003Stadtinformation (Neunkirchner Straße 17, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr, Tel.: 02622/373-311, http://www.smtwn.at), gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises. Mit einer persönlichen Kundenkarte können die wn.bikes dann automatisiert bei einem der beiden Verleih-Terminals (vor dem neuen Parkdeck am Hauptbahnhof und vor dem Haupteingang der Fachhochschule) entlehnt und zurückgegeben werden. Die erste halbe Stunde pro Tag ist kostenlos, danach werden pro angefangener halben Stunde 50 Cent verrechnet. Die Abrechnung erfolgt über ein 20150507_112200persönliches Depot, in welches im Zuge der Registrierung bei der Stadtinformation bar eingezahlt wird. Neigt sich das persönliche Depot dem Ende, so wird der Kunde über E-Mail bzw. SMS darüber verständigt. Für ein allererstes unverbindliches Testen stehen zudem kostenlose 4-Stunden-Schnuppertickets zur Verfügung.