wn.radelt

Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Startschuss für wn.radelt auf Rezept

Neustädter Ärzte empfehlen: Radeln & E-Rad gewinnen!

rezept_vorderseiteVon Mai bis September läuft die Aktion “wn.radelt auf Rezept“. Ärzte in Wiener Neustadt verteilen wn.radelt-Rezepte und empfehlen ihren PatientInnen das Fahrrad als praktische Lösung vieler gesundheitlicher Probleme. Neben Gesundheit können Patienten bei der von der Stadt Wiener Neustadt, dem Klimabündnis Niederösterreich und der Radlobby Wiener Neustadt durchgeführten Aktion auch ein Gesundheits-E-Bike im Wert von 2.500 Euro gewinnen.

Das können Sie gewinnen:

Hauptpreis ist ein KTM Macina Eight Plus im Wert von 2.500 Euro. 150 km Reichweite, Schnellladefunktion, hochwertiger & leichter Akku, 8-Gang-Nabenschaltung, Federgabel, Diodenscheinwerfer und hydraulische Felgenbremse. Mit einem kabellosen Radcomputer können Sie Trittfrequenz und Puls messen.

So können Sie am Gewinnspiel teilnehmen:

  • füllen Sie ein wn.radelt-Rezept aus und geben Sie es in einer Neustädter Apotheke nach Wahl ab
  • oder schicken Sie ein Mail mit Kennwort „wn.radelt auf rezept“ an office@wnsks.at, bitte geben Sie Name sowie Anschrift oder Mailadresse an

Einsendeschluss: 15. September 2015. Die Verlosung erfolgt im September 2015.

wn.radelt auf Rezept ist eine Maßnahme der Klima- und Energiemodellregion Wiener Neustadt, gefördert durch den Klima- und Energiefonds.

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Spaß zwischen Deinen Beinen

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 06/2014

Wie schön ist Radfahren? Elin Bandmann weiß das. Die Stockholmerin hat im Internet eine Seite eingerichtet, auf der sie Bilder und Geschichten rund ums Radfahren sprechen lässt. Der eindeutige Titel der Homepage lautet „Put the fun between your legs“ – auf gut Deutsch „Nimm den Spaß zwischen Deine Beine“. Keine Angst, allesamt jugendfreie Fotos. Allesamt Beiträge, die so richtig Lust aufs Radfahren machen.

Was das mit Wiener Neustadt zu tun hat? Ganz einfach, die Lust, die Freude und der Spaß am Radfahren ist es auch, was die bisher drei ausgezeichneten wn.RadlerInnen des Monats verbindet. Wenn sie übers Radeln reden, dann glänzen die Augen, dann werden Geschichten aus dem Alltag erzählt und dann geht’s um Lebensabschnitte. Selbstverständlich ist nicht alles eitel Wonne. Die 90jährige Leiterin von Gedächtnistrainings, Anna Wehofschitz, weicht aus Angst vor den Autos in der Fischauer Gasse auf den Gehsteig aus. Für den ehemaligen Bike-Polo-Spieler Norbert „Joker“ Horvath ist die Mießlgasse die Straße in Wiener Neustadt „auf der sich die wenigsten an Tempo 30 halten“. Und für die radelnde Apothekerin Erika Lachner ist die Ungargasse „gefährlich“.

Trotzdem sind sie allesamt überzeugte AlltagsradlerInnen. Trotzdem sehen sie das Fahrrad ganz klar im Vorteil in der Stadt. Ganz einfach, weil Radfahren für sie mehr als nur das Fahren von A nach B ist. Dafür gibt’s auch eine wissenschaftliche Erklärung: Aufgrund der gleichmäßigen Bewegungen tritt selbst schon bei kurzen Fahrten eine massive entspannende Wirkung ein. So genannte „Stressoren“ werden abgebaut und ein positives Körpergefühl breitet sich aus.

Lassen auch Sie sich vom Radfahren berauschen. Schauen Sie auf Elin Bandmanns Homepage oder auf die Facebook-Seite oder – noch einfacher –  nehmen Sie ihre Aufforderung beim Wort und radeln Sie los.


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Erfolg in Karriere und Partnerschaft

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 2/2013

Sie wollen Karriere machen? Sie sind auf der Suche nach einer Partnerin oder einem Partner? Dann steigen Sie ganz flott aufs Rad.

Beginnen wir einmal mit Ihrer Karriere. Eines der wichtigsten Kriterien ist der Kontakt zu den KollegInnen. Das Schlüsselwort dabei ist Smalltalk – die kurze Plauderei über allgemeine Themen. Smalltalk ist der Eisbrecher für jedes Gespräch. Er ist aber genauso der Einstieg in Verhandlungen, eine Fachkonferenz oder um einfach Kontakte zu knüpfen. Das gleiche gilt für die Partnerwahl. Wenn Sie jemanden kennenlernen, dann ist der erste Eindruck entscheidend. Wichtig ist es, dass beim Small Talk für Spaß und gute Laune gesorgt ist. Es kommt nicht so sehr auf den Inhalt und das Thema an, sondern darauf, sich auf einer persönlichen Ebene kennen zu lernen.

Sie werden sich fragen, was das alles mit dem Radfahren zu tun hat. Ganz einfach: das häufigste und beliebteste Thema für Small Talk ist das Wetter. Sie können sich übers Radio informieren, wie die Wetterlage ist. Sie können beim Fenster hinausschauen und eine grobe Ahnung bekommen. Oder Sie setzen sich aufs Rad. Sie riechen die Blumen. Sie spüren die Sonne auf der Haut. Sie hören und fühlen den Wind. Sie wissen ganz genau, wie kalt oder warm es wirklich ist. Kurz gefasst, Sie haben genug Gratis-Informationen für einen gelungenen Small Talk über das Wetter. Nach dem Wetter ist übrigens auch die Anreise ein gutes Thema für Plaudereien im Beruf. Wenn Sie mit dem Rad gekommen sind, dann können Sie die beiden Themen Wetter und Anfahrt gleich kombinieren.

Noch etwas spricht fürs Radeln: Beim Kennenlernen bildet sich innerhalb der ersten 30 Sekunden der Sympathiewert – als RadlerIn werden Sie gleich als sportlich und naturverbunden eingestuft. Klingt nach hohem Sympathiewert.


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Lassen wir Kinder zeichnen

Allzeit Neu-Radfahrer Hannes Höller, 10/2012

Lehnen Sie sich kurz zurück, schließen Sie die Augen und erinnern Sie sich an Ihren Schulweg. Für mich war das immer ein riesiger Spaß.

Der Spaß begann in der Volksschule. Auf unserem Weg lag das Hexenhaus – eigentlich ein ganz normales Einfamilienhaus. Aber mit einer Oma, die schon sehr gebückt ging und die so richtig drauf los schimpfte, wenn wir an ihrem Häuschen vorbei liefen. Mama hat sich auch immer besonders gefreut, wenn wir im Herbst mit haufenweise Kastanien nach Hause gekommen sind. Oder im Winter, wenn wir nach der Schneeballschlacht waschelnass waren. Dafür haben wir im Sommer am Spielplatz die Sonne genossen und ausgiebig Schaukel und Rutsche getestet.

Der Spaß ging auch nach der Volksschule weiter. Im Winter gab es immer die tägliche Mutprobe. Bei der Bahnunterführung am Fischa-Ufer radelten wir auf dem Betonsockel neben dem Fischabach. Um dort hin zu gelangen, ging es eine kurze aber umso steilere Abfahrt hinunter. Da brauchte man gute Bremsen und noch bessere Nerven. Überhaupt bei Schnee und Eis.

Warum ich ihnen meinen Schnee von gestern erzähle? Weil mir meine Kollegin vom Klimabündnis Zeichnungen von Kindern gezeigt hat. Sie betreut seit mehreren Jahren Schulen in Mobilitätsfragen und leitet auch das Schulprojekt Klimameilen. Sowohl den Kindern als auch den Eltern soll vermittelt werden, wie wichtig der tägliche Schulweg ist. Und wie unterschiedlich er von den Kindern wahrgenommen wird.

Am besten zeigt sich das, wenn man die Kinder ihren Schulweg zeichnen lässt. Die eine Gruppe lebt sich da richtig aus. Detailliert beschreibt sie den abenteuerlichen Schulweg. Mit Hunden, Katzen, Zebrastreifen, Bäumen und hin und wieder auch einem Hexenhaus. Die anderen Kinder zeichnen das Wohnhaus und die Schule und dazwischen den Schulweg als simplen gewundenen Strich.

Raten sie, welche Gruppe mit dem Auto gebracht wird und welche zu Fuß oder mit dem Rad kommt.