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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Rad-Ratgeber wurde an 3.000 SchülerInnen verteilt

wn.radelt – richtig und sicher durch den Radsommer: Alles was Groß und Klein nach der  Straßenverkehrsordnung beim Radfahren wissen muss – von Erlaubnissen, Pflichten, Ausnahmen, der richtigen Grundausstattung und Sicherheits-Tipps für RadfahrerInnen –  wurde kürzlich in einer von der Radlobby neu entwickelten Broschüre ansprechend aufbereitet und zusammengefasst. Der Ratgeber wurde vom Verkehrsamt nun in einer eigenen Schuledition an alle 3000 Volk- und MittelschülerInnen der Stadt verteilt.

StVO_Ratgeber_WIENER_NEUSTADT als Download.

Der Rad-Ratgeber wurde an Schülerinnen der Musikvolksschule mit Klassenlehrerin Judith Trommet übergeben.

Der Rad-Ratgeber wurde an Schülerinnen der Musikvolksschule mit Klassenlehrerin Judith Trommet übergeben.

Rad-Ratgeber VS Herzog Leopold Strasse2_small

Energiebeauftragter Martin Hesik, Radlobby-Obmann Karl Zauner, Mobilitätsbeauftragter Peter Wagenhofer (v.l.) vom Verkehrsamt und die SchülerInnen der 1b der Musikvolksschule.


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Wiener Neustadt öffnet weitere FUZOs für RadfahrerInnen

Nachdem schon seit dem Umbau der Neunkirchner Straße das Radfahren in der dortigen Fußgängerzone erlaubt ist und offenbar völlig friktionsfrei funktioniert, setzt die Stadt Wiener Neustadt nun den nächsten Schritt.

2014 soll es zwischen April und Oktober eine Testphase geben, in der auch in die FUZOs Herzog Leopold-Straße und Wiener Straße zwischen 19 Uhr abends und 8 Uhr in der Früh das Radfahren im Schritt-Tempo erlaubt ist. Danach soll es eine gemeinsame Evaluierung mit dem städtischen Verkehrsamt und der Polizei geben und politisch über eine Fortsetzung entschieden werden. Seitens der Exekutive wurde zugesagt, in diesem Zeitraum auch verstärkt mit den Fahrradstreifen präsent zu sein, um allfällige Übertretungen zu ahnden.

Bürgermeister Bernhard Müller: „Immer wieder wird der Wunsch an uns herangetragen, es den Radfahrern zu ermöglichen, die Fußgängerzonen zu benützen. Ich setze auf die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer und bin überzeugt, dass ein friedliches Nebeneinander möglich ist.“

Presseaussendung, Wiener Neustadt, 2. Dezember 2013.


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Mit dem Rad 83x schneller!

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 12/2013

Was ist das? Es hat vier Ecken, zwei weiße Striche auf blauem Hintergrund und wenn Sie unterwegs sind, zeigt es Ihnen den Anfang vom Ende an? Genau, ein Sackgassenschild. In Wiener Neustadt sehen Sie dieses sehr oft. Und ich verrat Ihnen eines: Ich mag dieses Schild.

Ich sehe es, wenn ich mit meinen Kindern gemütlich durch die Moorgasse im Zehnerviertel in die Schmuckerau radle. Sackgasse? Bitte weiterradeln. Wenn Sie in der Innenstadt unterwegs sind, dann sehen Sie es, wenn Sie in der Purgleitnergasse Richtung Bahnhof radeln. Sackgasse? Bitte weiterradeln.

Aber warum fehlt bei diesen Sackgassen das Zusatzschild „ausgenommen Rad“? Ich hab beim Verkehrsamt nachgefragt und als Antwort bekommen: „Wenn euch etwas auffällt, bitte übermitteln, damit wir diese montieren können.“

Nicht falsch verstehen. Ein Schilderwald ist das Letzte, was ich haben will. Für mich ist das eine wichtige bewusstseinsbildende Maßnahme. Als Radlerin und Radler kennt man die Sackgassen. Man weiß, wo man durchkommt und wo nicht. Aus der Autoperspektive fehlt dieser Blick. Diese fürs Rad geöffneten Durchfahrten sind ein wichtiger Grund, warum auch Sie in Neustadt mit dem Rad immer schneller sind als mit dem Auto. Was schätzen Sie, wie viele solche für RadlerInnen geöffnete Sackgassen gibt es in Wiener Neustadt? Wir von der Radlobby haben grob durchgezählt. Aktueller Stand: 83! Das heißt, 83mal sind Sie als Radlerin oder Radler schneller als mit dem Auto. Das ist nicht einfach so passiert, sondern da hat die Stadtplanung funktioniert. So etwas nennt man dann im Fachjargon „die Stadt der kurzen Wege“.

Also, wenn Sie eine Sackgasse sehen, bei der das Schild „ausgenommen Rad“ fehlt, dann melden Sie uns das. Ein kurzes Mail, ein Posting auf Facebook oder ein Anruf genügt. Wir sammeln das und geben es als Radservice ans Verkehrsamt weiter. Damit auch AutofahrerInnen immer sehen, wo sie überall mit dem Rad schneller sein könnten.