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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Radfahren im Winter? Das ist gut für Sie.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 11/2016

Die Zeiten ändern sich. Auch in Wiener Neustadt. Immer mehr dehnen die Radsaison aus. Statt von Frühjahr bis in den Herbst, fahren sie jetzt das ganze Jahr über mit dem Rad.

Schauen wir uns einmal das Thema “Radfahren im Winter” aus ärztlicher Sicht an. Bewegung im Freien bietet in den Wintermonaten einen doppelten Vorteil. Zum einen wird das Immunsystem gefordert. Das wirkt wie eine Art Impfung für den Organismus und stärkt die Abwehrkräfte. Zum anderen tankt man automatisch Tageslicht. Das fördert die Vitamin D-Produktion und schützt gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall und hilft dem Körper, das für die Knochen so wichtige Kalzium aufzunehmen.

Aus praktischer Erfahrung kann ich Ihnen auch versichern, dass das Wetter nur ganz, ganz selten wirklich so mies ist, dass Sie Ihr Rad nicht nutzen können. Ein paar Tipps noch, wie Sie sich und Ihr Fahrrad winterfit machen:

  • Fahrrad: Besonders wichtig ist eine gute Beleuchtung – empfehlenswert sind Aufstecklichter, Nabendynamos sowie als Rücklicht ein Standlicht. Ausreichend vorhandene Reflektoren vorne und hinten sowie Katzenaugen oder in die Reifen integrierte Reflektorstreifen ebenso.
  • Fahrweise: Tempo an Fahrbahnverhältnisse anpassen. Bei glatter Fahrbahn oder Schnee den Sattel etwas niedriger stellen und den Reifendruck verringern.
  • Radservice: Die Kette ölen, damit diese nicht rostet. Im Winter öfters reinigen.
  • Bekleidung: Zweibelprinzip nutzen – mehrere Kleidungsschichten übereinander ziehen. Atmungsaktive Kleidung wärmt und gibt Feuchtigkeit nach außen ab. Handschuhe und Haube nicht vergessen.

Gute Fahrt mit Ihrem Rad auch im Winter.

 


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BEAT THE STREET – Wiener Neustadt

Von 6. April bis 20. Mai 2016 wird in Wiener Neustadt ein ganz besonderes und innovatives Bewegungsprojekt zum ersten Mal in Österreich umgesetzt – BEAT THE STREET.

Beat the Street ist ein Geh, Lauf-, und Radfahrspiel für ganz Wiener Neustadt! Sammeln Sie gemeinsam Punkte und Kilometer und gewinnen Sie Preise, indem Sie mit speziellen Karten oder Schlüsselanhängern so genannte Beat Boxen berühren, während Sie sich in Ihrer Gemeinde bewegen.

Schaffen Sie es gemeinsam mit Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern 200.000 km bei diesem Wettlauf ins All zurück zu legen – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller – bekommt Wiener Neustadt Mobilitätsspielgeräte zur freien Benutzung für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos zur Verfügung gestellt!

Bei speziellen Boxen können Sie mit einem „Glückstreffer“ Zusatzpreise gewinnen. Das Gewinnerteam bzw. die Gewinner-Schule erhält außerdem einen Geldpreis von € 1.000,– für Sport-, und Spielgeräte.

Mit jeder Strecke, die Sie zurücklegen und dabei möglichst viele Beat Boxen antippen, erhöht sich Ihr Gesamtpunktestand, der Ihres Teams sowie der Kilometerstand der ganzen Gemeinde. Machen Sie mit und erreichen Sie gemeinsam 200.000 Kilometer auf dem Weg ins All!

Wettlauf mit Landeshauptstadt St. Pölten:

BEAT THE STREET wird mit der gleichen Zielsetzung parallel in einer weiteren Stadt-Gemeinde Niederösterreichs, in St. Pölten ausgerufen. So wird ein gewisser Vergleichs-Wettbewerb entstehen und der Zusammenhalt und Team-Aspekt der jeweiligen Stadtgemeinde gestärkt.

Wer kann teilnehmen?

BEAT THE STREET Karten sind beim Bürgerservice Wiener Neustadt, beim Stadtmarketing sowie im alten Rathaus kostenlos abzuholen. „Man kann sowohl einzeln als auch als Gruppe teilnehmen, oder sich zu einer Gruppe oder Schulklasse dazu nennen. Selbstverständlich können auch Vereine, Firmen oder Jugendgruppen mitmachen, alle sind willkommen. Das Projekt läuft sechs Wochen.

Bewegungsbotschafter Helge Payer Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger Schulkoordinator Hofrat Direktor Dr. Werner Schwarz Dr. Petra Burger, The Coca-Cola Foundation mit Benedikt, Emma, Linda, Lisa, David und Lukas. Foto: Stadt Wiener Neustadt

Bewegungsbotschafter Helge Payer, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Schulkoordinator Hofrat Direktor Dr. Werner Schwarz, Dr. Petra Burger, The Coca-Cola Foundation mit Benedikt, Emma, Linda, Lisa, David und Lukas. Foto: Stadt Wiener Neustadt

 


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wn.radelt auf Rezept: Wiener Neustädter Alltagsradlerin gewinnt Gesundheits-E-Bike!

35 Jahre lang fährt Gabriele Jeitl bereits mit ihrem vom ersten Lehrgeld gekauften Fahrrad. Jetzt steigt die Alltagsradlerin auf mehr Komfort um. Frau Jeitl wurde im Rahmen von „wn.radelt auf Rezept“ als Preisträgerin eines Gesundheits-E-Bikes gezogen.

Die Aktion „wn.radelt auf Rezept“ lief fünf Monate lang. 22 Ärzte und alle 8 Apotheken in Wiener Neustadt legten 3.000 wn.radelt-Rezepte auf und empfahlen ihren PatientInnen und KundInnen das Fahrrad als praktische Lösung vieler gesundheitlicher Probleme. „Der Fahrkomfort auf dem E-Bike ist wunderbar. Man sitzt schön aufrecht und fährt herrlich leicht“, freut sich die Gewinnerin. Neben Schnellladefunktion, leichtem Akku, einer 8-Gang-Nabenschaltung, Diodenscheinwerfer und hydraulischer Felgenbremse, verfügt das E-Bike auch über einen Radcomputer auf dem Trittfrequenz und Puls abgelesen werden können.

Baustadtrat DI Franz Dinhobl (l.), Gewinnerin Gabriele Jeitl und Energiebeauftragter DI Martin Hesik (r.) bei der Übergabe des E-Bikes.

Baustadtrat DI Franz Dinhobl (l.), Gewinnerin Gabriele Jeitl und Energiebeauftragter DI Martin Hesik (r.) bei der Übergabe des E-Bikes.

Arbeitsweg wird jetzt doppelt leichter

Ab sofort wird Jeitl gemütlich mit ihrem Gesundheits-E-Bike in die Arbeit zur Bäckerei Linauer in der Pottendorfer Straße rollen. „Das einzige unsichere Stück auf meinem Arbeitsweg ist ab dem Auge Gottes – da fehlt ein Radweg.“ In diesem Punkt überbrachte der erste Gratulant und Baustadtrat DI Franz Dinhobl die zweite Überraschung: „Im kommenden Jahr werden wir diese Radweg-Lücke bis zur Stadionstraße schließen. Mit Bewusstseinsbildung und den richtigen Infrastrukturprojekten machen wir Wiener Neustadt noch attraktiver für RadfahrerInnen.“

Radkampagne läuft seit eineinhalb Jahren

Die bewusstseinsbildende Aktion „wn.radelt auf Rezept“ wurde von der Stadt Wiener Neustadt, dem Klimabündnis Niederösterreich und der Radlobby Wiener Neustadt durchgeführt. Die vom Klima- und Energiefonds geförderte Maßnahme ist Teil der vor eineinhalb Jahren von der Klima- und Energiemodellregion Wiener Neustadt gestarteten Radkampagne wn.radelt.


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Links zum Thema „Gesundheit und Radfahren“

gesundheit.gv.at

öffentliches Gesundheitsportal

gesund.co.at

öffentliches Gesundheitsportal

Weitere Tipps


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wn.radelt auf Rezept: Ärztin empfiehlt das Rad

Martina Fink ist leidenschaftliche Radfahrerin. Sie weiß, was ihrem Körper gut tut. Und das aus der Praxis und auch in der Praxis. Denn Martina Fink ist auch Ärztin für Allgemeinmedizin.

„Samstag mit dem Rad gemütlich auf den Markt am Hauptplatz. Das ist für mich Lebensqualität.“

Martina Fink, Ärztin für Allgemeinmedizin & Homöopathie (Foto, 3.v.r.).

Radeln auf Rezept


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Startschuss für wn.radelt auf Rezept

Neustädter Ärzte empfehlen: Radeln & E-Rad gewinnen!

rezept_vorderseiteVon Mai bis September läuft die Aktion “wn.radelt auf Rezept“. Ärzte in Wiener Neustadt verteilen wn.radelt-Rezepte und empfehlen ihren PatientInnen das Fahrrad als praktische Lösung vieler gesundheitlicher Probleme. Neben Gesundheit können Patienten bei der von der Stadt Wiener Neustadt, dem Klimabündnis Niederösterreich und der Radlobby Wiener Neustadt durchgeführten Aktion auch ein Gesundheits-E-Bike im Wert von 2.500 Euro gewinnen.

Das können Sie gewinnen:

Hauptpreis ist ein KTM Macina Eight Plus im Wert von 2.500 Euro. 150 km Reichweite, Schnellladefunktion, hochwertiger & leichter Akku, 8-Gang-Nabenschaltung, Federgabel, Diodenscheinwerfer und hydraulische Felgenbremse. Mit einem kabellosen Radcomputer können Sie Trittfrequenz und Puls messen.

So können Sie am Gewinnspiel teilnehmen:

  • füllen Sie ein wn.radelt-Rezept aus und geben Sie es in einer Neustädter Apotheke nach Wahl ab
  • oder schicken Sie ein Mail mit Kennwort „wn.radelt auf rezept“ an office@wnsks.at, bitte geben Sie Name sowie Anschrift oder Mailadresse an

Einsendeschluss: 15. September 2015. Die Verlosung erfolgt im September 2015.

wn.radelt auf Rezept ist eine Maßnahme der Klima- und Energiemodellregion Wiener Neustadt, gefördert durch den Klima- und Energiefonds.

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Radlerin des Monats August: Mariella Gögele (34, Ungarviertel)

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Die Lastenrad-Botschafterin und ihr Cabrio

Sie weiß, was Kinder brauchen. Und sie weiß, wie und wann sich Kinder so richtig wohlfühlen. Die Radfahrerin des Monats August, Mariella Gögele, ist Trageberaterin, Stoffwindelberaterin und Stillberaterin. Ihren beiden Kindern Elmar (11 Monate) und Konstantin (3 Jahre) gönnt sie jetzt den Luxus eines Cabrios auf drei Rädern. Auf ihrer Sitzbank machen es sich die beiden gemütlich, frische Luft weht ihnen durch die Haare und eine bessere Aussicht auf die großen Abenteuer da draußen, gibt’s für die Kleinen in keinem anderen fahrbaren Untersatz.

Zum Herzeigen & Hinschauen

Seit einem Monat ist die Familie Gögele im Besitz eines Babboe. „Eine Freundin von mir hat sich ein Lastenrad gekauft. Da wusste ich, so etwas will ich auch. Das Problem war nur, dass diese Räder gebraucht auf willhaben immer sofort weg sind – eine Neuanschaffung war mir etwas zu teuer.“ Ein Lastenrad-Stand auf der Baby-Expo, eine Probefahrt und zwei Gutscheine für Zubehör und Montage später, sind sie und ihr Mann Edgar jetzt doch Besitzer eines Babboe. 4 Kinder passen gleichzeitig hinein, vom Wocheneinkauf gar nicht zu reden. „Es funktioniert super. Man gewöhnt sich irrsinnig schnell daran. Ich fahr täglich damit: entweder zum Einkaufen oder ich bring meinen Großen in den Kindergarten.“ 24 km ist sie vorher täglich mit dem Auto vom Ungarviertel zum Kindergarten in die Breitenauer Siedlung gefahren – jetzt geht das kostensparend und gemütlich zugleich mit dem Rad. Auch das regnerische Wetter ist bald kein Gegenargument mehr: ein leicht montierbares Regendach – mit Panorama-Blick für die Kinder inklusive – ist schon bestellt. 

Es werden auch bei uns mehr werden

Damit die Fragerei so richtig schön weitergehen kann. „Na, wo haben sie denn das her?“, „Ja wie fährt es sich denn damit“ sind so klassische, oft gestellte Fragen. Eigentlich sollte Mariella Gögele von der Lastenradfirma ein Werbehonorar verlangen: „Es ist unglaublich, wie die Leute auf unser neues Lastenrad reagieren. Alle sind begeistert. Ich muss ständig Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, dass es in Wiener Neustadt bald mehr davon zu sehen gibt“. Vielleicht trägt sie als Lastenrad-Botschafterin auch ein Stück dazu bei, dass das Autochaos vor den Kindergärten und Schulen etwas eingebremst wird. Die Rahmenbedingungen dafür passen: „Ich habe in Eisenstadt und Wien gelebt. Von den Radwegen her ist es hier bei uns am besten. Ich fühle mich richtig wohl. Auch wenn es schon noch etwas zum Verbessern gibt: der Radweg Neudörfler Straße ist eine richtige Rumpelpiste und in der Ungargasse ist es zu schmal.“

Text: Hannes Höller. Fotos & Video: Alexander Hawel.

Unser Tipp: Blog von Heavy Pedals – dem Lastenradspezialisten in Österreich.

RadlerInnen des Monats: Kennen Sie wen, den Sie gerne nominieren würden oder sind Sie selbst geeignet, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die RadlerInnen des Monats werden auch in der NÖN – Wiener Neustadt vorgestellt.