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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Immer mehr nutzen den Rückenwind!

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 07/2016

Das kann nichts. Für mich ist das absolut nichts. Meine Reaktion nach der ersten Probefahrt war ziemlich eindeutig, eindeutig negativ. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass aus den Elektrofahrrädern etwas wird.

Da habe ich mich wohl völlig geirrt. Mehr als 300.000 E-Bikes sind heute auf unseren Straßen unterwegs. Jedes fünfte verkaufte Fahrrad ist mittlerweile ein Pedelec, wie diese Räder auch genannt werden. Die Fahrradbranche rechnet in den nächsten Jahren mit weiteren starken Zuwächsen. Das E-Bike ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Immer mehr nutzen es für die gemütliche und trotzdem schnelle Fahrt in die Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Ein klein wenig kann ich meine Fehleinschätzung aber begründen. Die heutigen Elektroräder sind mit dem vor einigen Jahren von mir getesteten Vorläufertyp nicht mehr vergleichbar. Die Räder wurden leichter, die Akkus halten länger, die Ladezeiten wurden kürzer und das Angebot ist riesig. Alltagsrad, Freizeitrad, Mountainbike, Rennrad, Faltrad oder Lastenrad – alles ist mittlerweile auch mit Elektroantrieb erhältlich.

Das Grundrezept blieb über die Jahre gleich: Elektroräder haben einen E-Motor, der beim Treten als Unterstützung dazu geschaltet werden kann. Der E-Motor ist auf maximal 25 km/h beschränkt. Elektro-Fahrräder eignen sich ideal für Distanzen bis 10 km und auch darüber hinaus.

Probieren Sie es einfach aus. Bei den Fahrradhändlern in Wiener Neustadt können E-Bikes getestet werden. Oder borgen Sie sich das wn.bike oder unser frei verfügbares E-Lastenrad LaRa gratis aus. Nutzen auch Sie den elektrischen Rückenwind. Ziemlich lässige Sache – das kann was.

Infos & Testmöglichkeiten

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E-Bike: Rechtliches und Praktisches

Was ist überhaupt ein E-Bike?

Grundsätzlich spricht man von einem E-Bike, wenn die Motorunterstützung nur beim Treten freigegeben wird. Hört man beim E-Bike auf zu treten, schaltet sich auch der Motor ab. Ebenso, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten wird. Der Motor eines E-Bikes übernimmt also nicht die ganze Arbeit, sondern leistet nur eine gewisse Hilfestellung, die mit der eingesetzten Tretkraft korreliert. Die Unterstützung kann über eine Bedienkonsole in verschiedenen Modi und Level gewählt werden. Damit sich das Antriebssystem eines E-Bikes perfekt auf die Fahrbelastung des Fahrers und somit die erforderliche Hilfskraft einstellen kann, berechnen drei Sensoren an der Hinterachse Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Drehmoment. Daraus ergibt sich die optimale motorische Unterstützung eines Elektrobikes. Quelle

Wie schnell kann ich mit einem E-Bike fahren?

Laut österreichischer Straßenverkehrsordnung ist das E-Bike so lange ein Fahrrad, solange der Motor nicht mehr als 600 Watt Nennleistung aufweist und die Motorunterstützung beim Treten bei 25 km/h aufhört. Die meisten der bei uns angebotenen Bikes halten sich an eine EU-Richtlinie, die dem Motor nur eine Leistung von 250 Watt zugesteht. Mehr Power gibt’s in diesen Fällen nur über einen Bausatz. Darüber hinaus erlaubt der Gesetzgeber – im Gegensatz zur EU-Richtlinie über E-Bikes – auch eine Gasgriffregelung ohne Tretunterstützung. Natürlich gibt es auch schnellere E-Bikes mit bis zu 45 km/h. Diese Elektrofahrräder müssen aber angemeldet werden und gelten als Kleinkraftfahrzeug. Quelle

Benützung & Ausrüstung

Ein E-Fahrrad muss auf Radfahranlagen benützt werden, außer es ist mehrspurig und bis 80 cm breit oder es zieht einen Anhänger bis zu 80 cm Breite. Dann darf man damit wahlweise auch auf der Fahrbahn fahren. Fahren auf dem Gehsteig ist – wie mit einem herkömmlichen Fahrrad auch – verboten. Nebeneinander fahren ist nur auf Radwegen oder in Wohnstraßen erlaubt.

Mindestalter, ab dem man ohne Begleitung unterwegs sein darf: 12 Jahre, außer man hat einen Radfahrausweis erworben. Es gelten dieselben Ausrüstungsvorschriften wie für herkömmliche Fahrräder (Klingel, Scheinwerfer, Rücklicht, Rückstrahler und Reflektoren an Speichen und Pedalen) sowie die 0,8-Promillegrenze. Quelle

Jetzt mitspielen und ein KTM Macina Eight Plus (siehe Foto) im Wert von 2.500 Euro gewinnen.

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2 AutobahnpendlerInnen für E-park&drive gesucht!

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  • Ist die Südautobahn Teil Ihrer PendlerInnen-Strecke?
  • Nutzen Sie bereits oder wollen Sie zukünftig den Park&Drive-Parkplatz Wiener Neustadt West nutzen?
  • Wollen Sie etwas für Ihre Geldbörse und die Gesundheit gleichzeitig tun?
  • Und wollen Sie ein Jahr lang mit einem kostenlosen hochwertigen E-Bike fahren?

Dann sind Sie beim Forschungsprojekt „e-park&drive“ genau richtig. 2 Testpersonen werden noch gesucht.

Anfang Jänner wurden die ersten beiden Radboxen im Rahmen des vom Klimafonds finanzierten Forschungsprojektes „e-park&drive“ am P&D-Parkplatz Wr. Neustadt West errichtet. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Jahr lang ein kostenloses hochwertiges E-Bike für die An- und Abreise zum “Park&Drive”-Parkplatz. Nach Abschluss der Pilotphase kann das Fahrrad vergünstigt erworben werden.

Infos und Anmeldung unter www.herry.at/eparkdrive


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Autofreier Tag am 22.9.: Machen Sie mit?

Wiener Neustadt macht bei der Mobilitätswoche des Klimabündnis mit. Höhepunkt der europaweiten Kampagne für Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr ist der Autofreie Tag, am Montag dem 22. September. Wie geht’s den Wiener NeustädterInnen damit?


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TeilnehmerInnen an „e-park&drive“-Pilotprojekt gesucht

Im Rahmen der Radkampagne wn.radelt nimmt Wiener Neustadt an einem Forschungsprojekt des Klimafonds teil. Der „Park&Drive„-Gedanke soll mit den Themen Radfahren und E-Mobilität verknüpft werden. Es wird gezeigt und untersucht, dass mit Elektrofahrrädern einfach und bequem auch längere Distanzen zurückgelegt werden können.

TeilnehmerInnen an Pilotprojekt gesucht

An den „Park&Drive“-Standorten Wiener Neustadt-West, Lanzenkirchen und Seebenstein werden je 2 versperrbare Fahrradboxen errichtet. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Jahr lang ein kostenloses hochwertiges E-Bike für die An- und Abreise zum „Park&Drive“-Parkplatz. Die Boxen werden ab Mitte September errichtet, danach startet das Projekt. Nach Abschluss der Pilotphase kann das Fahrrad vergünstigt erworben werden.

Nähere Infos und Anmeldung unter www.herry.at/eparkdrive oder bei Markus Schuster, Herry Consult, Tel.: 01/5041258-21, office@herry.at

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Foto: GW St. Pölten


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Phönix-Team radelt zur Arbeit

Noch bis Ende Mai läuft die österreichweite Aktion RADELT ZUR ARBEIT. Aus Wiener Neustadt ist das Team-Phönix mit dabei. Für den Verein für Arbeits- und Beschäftigungsinitiativen radeln mit: Stv.-Geschäftsführer Dietmar Eisinger, Geschäftsführer Robert Brich, Sozialarbeiterin Gudrun Töpler sowie der Bereichsleiter Manufaktur & wn.Radler des Monats April Norbert Horvath (Foto, v.l.).

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Es gibt viel zu gewinnen beim Radel-Lotto-Monat Mai in allen neun Bundesländern mit vielen Spezialpreisen! Am Monatsende warten auf alle Teams hunderte Teampreise vom Ballonflug bis zum Fahrradequipment. Darüber hinaus gewinnt natürlich die eigene Fitness, die Umwelt und das Geldbörsel! Denn Arbeitsradeln spart Geld und garantiert einen frischen Start in den Morgen. Radeln Sie mit!