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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Neue Werbekampagne der Radlobby für Neustädter Innenstadt

Silvia Gärtner (Weltladen) und Hannes Höller (Radlobby) präsentieren die neue Werbekampagne "Jeder Tag ist Einkaufstag" für die Neustädter Innenstadt. Foto: Karl Zauner / Radlobby

Silvia Gärtner (Weltladen) und Hannes Höller (Radlobby) präsentieren die neue Werbekampagne „Jeder Tag ist Einkaufstag“ für die Neustädter Innenstadt.
Foto: Karl Zauner / Radlobby

Radlobby unterstützt Innenstadt-Geschäfte mit der Kampagne „Jeder Tag ist Einkaufstag“. RadfahrerInnen lassen Kasse lauter klingeln als AutofahrerInnen.

Die Stadt Wiener Neustadt startete vor kurzem zur Bewerbung der Innenstadt die Aktion „Donnerstag ist Einkaufs-Nachmittag„. Und richtet sich damit an AutofahrerInnen. Allerdings sind gerade RadfahrerInnen die ideale Zielgruppe für die Innenstadt. „Für Radfahrende ist jeder Tag Einkaufstag, nicht nur ein halber Tag pro Woche. Ihr Parkplatz ist rund um die Uhr gratis und direkt vor dem Geschäft. Die Parkplatzsuche fällt weg, der Stress mit dem ablaufenden Parkticket ebenso. Finstere Parkgaragen sind auch kein Thema. Das Potential an radfahrenden Kundinnen und Kunden ist in Wiener Neustadt sehr groß. Genau deshalb unterstützen wir die Innenstadt mit unserer Kampagne“, so Hannes Höller von der Radlobby.

RadfahrerInnen lassen Kasse klingeln

Dass Radfahrende den innerstädtischen Einzelhandel am besten beleben, ist auch durch nationale und internationale Studien belegt. Im Gegensatz zu autofahrenden Kundinnen und Kunden kommen sie mehrmals pro Woche einkaufen und halten sich länger in den Geschäften auf. Insgesamt geben sie auch mehr Geld aus. Gerade bei den vielen Fachgeschäften der Innenstadt, die auf persönliche Beratung und Betreuung setzen, kommt ein weiterer entscheidender Wettbewerbsvorteil hinzu: RadfahrerInnen sind für Aktionen und Werbemaßnahmen empfänglicher und zu ihnen können besser langfristige Bindungen aufgebaut werden.

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Plus/Minus der Radlobby – Jänner 2016

🙂 Einbahnen: Unsere Initiative trägt weiter Früchte. Für RadlerInnen in beide Richtungen befahrbar sind jetzt auch die Flotowgasse, Wattgasse, Daimlergasse, Gauermanngasse, Wiesenbachgasse und Günthergasse..

🙂 Ostumfahrung: Die Bürgerinitiative „Ostumfahrung – So nicht!“ setzt sich für Alternativen und weniger Verkehr ein. 300 Personen haben die Petition bereits unterzeichnet..

😦 Schnee: Weiterhin sind Schneestangen für RadlerInnen in der Dachensteingasse gefährlich platziert. Städte wie Wien haben bei der Schneeräumung dem Radverkehr höhere Priorität eingeräumt.

🙂 FUZO: Die Entfernung der Vitrinen in den Fußgängerzonen geht voran. Jetzt kann die Ausweitung der bisher eingeschränkten Fahrerlaubnis für Radelnde erfolgen..

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.

Das Rad als Werbeträger in WN

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Immer mehr Unternehmen in der Altstadt in Wiener Neustadt entdecken die RadfahrerInnen als Zielgruppe. Einerseits wurden die Bedingungen für RadlerInnen verbessert. Und andererseits gibt es auch gewichtige wirtschaftliche Gründe, die dafür sprechen.

Frischestes Beispiel ist die neu eröffnete Bäckerei Köck in der Fußgängerzone Herzog Leopold-Straße / Ecke Allerheiligengasse. Ein schönes Rad mit schönem Fahrradkorb vor dem Geschäft ist einfach ein richtiger Hingucker. Da holt man doch gerne frisches Gebäck.


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Plus/Minus der Radlobby – November 2014

🙂 Fußgängerzone: Problemlos verlief der Probelauf „Radfahren in den FUZOs Herzog Leopold-Straße und Wiener Straße“ – Radfahren wird unbefristet erlaubt. Nächster sinnvoller Schritt wäre die ganztägige Öffnung an Sonn- und Feiertagen.

😦 Sportanlage B54: Neue Sportanlagen wie das Stadion werden, ganz nach dem Prinzip „Mit dem Auto zum Sport“, an der Peripherie geplant. Kritik der Radlobby.

🙂 Sharrows: Um Radlerinnen mehr Platz zu geben, führt Tulln als 1. Gemeinde in NÖ diese wirkungsvolle, kostengünstige Straßenmarkierung ein. In Wiener Neustadt würde sich die Mießlgasse anbieten.

🙂 Anemonensee: Elterninitiative und Schulleitung der Sportmittelschule sowie der Kindergarten am Anemonensee fordern für ihre Kinder eine sichere Radanbindung.

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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Plus/Minus der Radlobby – Juli 2014

🙂 Radständer: Kontinuierlich werden die rostigen Radabstellanlagen in der Innenstadt neu lackiert.

🙂 Einbahnen: Erster Erfolg des Einbahn-Checks der Radlobby. Bei der Befahrung der ersten 18 noch nicht für RadlerInnen geöffneten Einbahnen wurden vom Sachverständigen des Landes 14 freigegeben.

🙂 Hauptplatz: Der westliche Teil wird ab August eine FUZO und so richtig autofrei. RadlerInnen dürfen natürlich weiterhin auch dort fahren.

😦 Fischabach-Radweg: In der Nähe der Gröhrmühlgasse beim Fischa-Ufer behindert ein massiver Stein die Radfahrt. Die Radlobby hat bereits einen Lösungsvorschlag eingebracht.

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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Hauptplatz als FUZO – Radfahren unverändert erlaubt!

Ab 1. August 2014 wird der westliche Teil des Hauptplatzes zu einer Fußgängerzone. Das heißt, dass ab der Linie Wiener Straße – Neunkirchner Straße rund ums Grätzl kein Autoverkehr mehr zugelassen ist.

Bürgermeister Bernhard Müller dazu: „Ich habe immer wieder Beschwerden bekommen, dass sich Menschen auf diesem Teil des Hauptplatzes – vor allem auch bei den Kinderspielplätzen – nicht sicher fühlen und somit das innerstädtische Flair nicht genießen konnten. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit unseren ExpertInnen im Haus ein Fußgängerzonenkonzept für diesen Teil des Hauptplatzes ausgearbeitet.“

Dies beinhaltet folgende Eckpunkte:

  • Der westliche Teil des Hauptplatzes wird zur Fußgängerzone erklärt.
  • Generell davon ausgenommen ist der Radverkehr – Übersichtskarte, wo und wann in den Neustädter Fußgängerzonen mit dem Rad gefahren werden kann.
  • Um die neue Fußgängerzone auch optisch vom Rest des Platzes abzutrennen, werden an den Eingängen Blumentröge aufgestellt. Ebenfalls wird eine Absperrung mit Pollern vorgenommen.
  • Ausnahmen gibt es natürlich für den Zulieferverkehr. Dieser ist von Montag bis Samstag, von 6 bis 10.30 Uhr, gestattet.
  • Ebenfalls Rücksicht genommen muss auf diverse Marktfahrzeuge genommen werden, die teilweise erst nach 10.30 Uhr ihren Stand aufbauen.
  • Der restliche Teil des Hauptplatzes bleibt nahezu unverändert. Einzige Ausnahme: Der Zulieferverkehr wird auch hier auf 6 bis 10.30 Uhr beschränkt, um einheitliche Zeiten zu haben.
  • Busse, Taxis, Trauungsfahrzeuge, Zufahrten zum Hotel Zentral, etc. werden weiterhin möglich – allerdings eben nur noch bis zum Beginn der neuen FUZO – sein.
  • Die Abfahrt vom Hauptplatz erfolgt nunmehr zur Gänze über die Ungarkreuzung. Hier wurde im Rahmen einer Verkehrsstudie geklärt, inwieweit Umprogrammierungen der Ampelsteuerung notwendig sind.

Quelle: Presseaussendung der Stadt Wiener Neustadt.