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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Feiern Sie mit uns: 200 & 30-Jahr-Jubiläum!

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 01/2017

Heuer gibt es gleich zwei Jubiläen. Fangen wir mit dem erfolgreichsten und weltweit am meisten genutzten Fahrzeug an: dem Fahrrad. Karl Freiherr von Drais erfand 1817 in Mannheim die Laufmaschine. Das Vorgängermodell des Fahrrads wird heuer 200 Jahre.

Das zweite Jubiläum hat direkt mit unserer Stadt zu tun. 1987 wurde die Fahrradinitiative DINAMo gegründet. Heute bekannt unter dem Namen Radlobby Wiener Neustadt. Seit 30 Jahren setzen wir uns für bessere Bedingungen im Alltagsradverkehr ein. Außerdem organisieren wir einige Veranstaltungen. Und damit sind wir auch schon mitten im Thema. Sie können mit uns das doppelte Jubiläum feiern.

Am 1. April organisieren wir unseren bereits traditionellen Radbazar – den großen Fahrrad-Flohmarkt.  Am 13. Mai laden wir zur Radparade – bei der Radrundfahrt für Klein und Groß geht es mit Rädern, Lastenrädern, Radanhängern und Musik quer durch die Stadt. Und im September ist im Rahmen der Mobilitätswoche unser “30-Jahr-Fest” geplant. Auch da werden wir für Aufmerksamkeit sorgen, soviel sei schon jetzt verraten.

Wer sportlich feiern will, dem bieten wir Radtouren. Unsere erste führt am 23. April zur Hermannshöhle nach Kirchberg/Wechsel. Am 28. Mai geht es nach Sopron, am 18. Juni ins Schwarzatal, am 16. Juli zur Bierbrauerei Tattendorf, am 13. August entlang des Wiener Neustädter Kanals, am 10. September entlang des Marchfeldkanals und am 1. Oktober zur Pittental Burg nach Grimmenstein. Noch immer nicht genug Auswahl? Dann nutzen Sie die von uns gemeinsam mit dem Kneipp Aktiv Club Wiener Neustadt regelmäßig stattfindenden Radtouren.

Auf unserer Website haben wir unter www.radlobby.org/noe/termine eine Übersicht und Infos zu allen Veranstaltungen.

 


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18.9.: „Wir RADLn in die Kirche“ erstmals in Wiener Neustadt

Foto (v.l.): Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt), Kurat Tom Kruczynski (Familienkirche Schmuckerau) und Christoph Watz (Katholische Aktion). Fotocredit: Radlobby WN.

Foto (v.l.): Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt), Kurat Tom Kruczynski (Familienkirche Schmuckerau) und Christoph Watz (Katholische Aktion).
Fotocredit: Radlobby WN.

Am 18. September findet in der Familienkirche Schmuckerau eine Fahrradmesse mit Fahrradsegnung statt.

Bereits zum dritten Mal ist die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ der Höhepunkt der vom Klimabündnis Österreich organisierten Europäischen Mobilitätswoche in Niederösterreich. Erstmals nimmt auch eine Pfarre aus Wiener Neustadt daran teil.

Am Sonntag, dem 18. September, findet in der Familienkirche Schmuckerau im Zehnerviertel eine eigene Fahrrad-Messe statt. Gemeinsam mit der Radlobby Wiener Neustadt und der Katholischen Aktion lädt Kurat Tom Kruczynski, selbst leidenschaftlicher Radfahrer, dazu ein. Die Fahrradmesse ist der Auftakt zum Erntedankfest mit anschließender Fahrrad-Segnung, Open-air-Musik der schmuklang-Band und Pfarrcafe.

Sonntag, 18. September, 9.30 Uhr
Familienkirche Schmuckerau, 
Felbergasse 42, 2700 Wiener Neustadt


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Autofreier Tag am 22.9.: Machen Sie mit?

Wiener Neustadt macht bei der Mobilitätswoche des Klimabündnis mit. Höhepunkt der europaweiten Kampagne für Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr ist der Autofreie Tag, am Montag dem 22. September. Wie geht’s den Wiener NeustädterInnen damit?


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wn.radelt-Gewinnspiel in der Mobilitätswoche

Wiener Neustadt setzt in der Europäischen Mobilitätswoche 2014 einen Radschwerpunkt. Wer zwischen 16. und 22. September in WN mit dem Rad unterwegs ist, kann (neben Fitness, Zeit und Geld) auch schöne Preise gewinnen. Die Radlobby verteilt in diesem Zeitraum Gewinnkarten.

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Die wn.radelt-Preise

Wir gratulieren!

Liebe Gewinnerinnen: Bitte setzt euch mit dem Energiebeauftragten der Stadt Wiener Neustadt, Martin Hesik, in Verbindung (Bis auf den Gewinn „Lastenanhänger“ können alle Preise zugesandt werden).

Danke fürs Mitmachen und weiterhin viel Spaß und Freude beim Radeln in WN.


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Rad-Schwerpunkt anlässlich der Mobilitätswoche 2014

Wiener Neustadt macht bei der weltweit größten Kampagne für sanfte Mobilität mit. Von 16. bis 22. September  gibt es in der vom Klimabündnis organisierten Mobilitätswoche in 500 Städten und Gemeinden in ganz Europa Veranstaltungen und Aktionen zu den Themen  Fahrrad, zu Fuß gehen und Öffentlicher Verkehr. Die Klimabündnis-Gemeinde Wiener Neustadt setzt gemeinsam mit der Radlobby im Rahmen der bereits seit März laufenden Radkampagne „wn.radelt“ einen Rad-Schwerpunkt.

Dritte Plakatwelle

Bereits im März und Juni sorgten die wn.radelt-Plakate für Aufsehen. In der Mobilitätswoche startet die dritte Plakatwelle. Auch dieses Mal wurden wieder vier witzige Sujets gestaltet, die für ein wenig Schmunzeln sorgen, gleichzeitig aber auch Lust aufs Radfahren machen. Auch diese Werbesujets richten sich an Alltagsradfahrer von jung bis alt.

wn.radelt-Plakatakampagne

Gewinnspiel

Wer in der Mobilitätswoche in Wiener Neustadt mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat zudem die Chance auf attraktive Preise. Die Radlobby verteilt während der gesamten Woche Gewinnkärtchen an RadfahrerInnen. Auf dem Radblog wn.radelt.at sieht man, ob man gewonnen hat. Die Preise sind praktisch, trendy, teilweise witzig und transportieren die Hauptbotschaft von „wn.radelt“: „Radfahren liegt im Trend und gibt ein gutes Lebensgefühl“. Zu gewinnen gibt es eine chinesische Radglocke genauso wie ein LED-Beleuchtungsset, eine Donkey-Fahrradtasche und als Hauptpreis einen Lastenanhänger von Andersen.

Trinkflaschen-Verteilung

Am Samstag, dem 20. September, werden Verkehrsstadtrat Michael Schnedlitz und Umweltstadtrat Wolfgang Mayerhofer in der gesamten Innenstadt unterwegs sein und an die Radfahrer praktische „wn.radelt“-Trinkflaschen verteilen. Doch damit nicht genug, gibt es darüber hinaus auch noch ein Bonusheft mit zahlreichen Aktionen zur sanften Mobilität.

Verkehrsstadtrat Michael Schnedlitz, Umweltstadtrat Wolfgang Mayerhofer, Mariella Gögele mit ihren Söhnen Konstantin und Elmar, Ing. Peter Wagenhofer jun. (Verkehrsamt Magistrat Wiener Neustadt), Karl Zauner (Vorsitzender Radlobby Niederösterreich), Martin Hesik (Energiebeauftragter der Stadt) bei der Präsentation des Herbstschwerpunktes von

Verkehrsstadtrat Michael Schnedlitz, Umweltstadtrat Wolfgang Mayerhofer, Mariella Gögele mit ihren Söhnen Konstantin und Elmar, Ing. Peter Wagenhofer jun. (Verkehrsamt), Karl Zauner (Radlobby), Martin Hesik (Energiebeauftragter) bei der Präsentation des Herbstschwerpunktes von „wn.radelt“.

Weitere Maßnahmen

Alle weiteren, vor allem infrastrukturellen Maßnahmen, rund ums Radfahren, die seitens des städtischen Verkehrsamts gesetzt werden, laufen natürlich auch im Herbst weiter.

  • Verkehrsverhandlungen für Radwege in die Civitas Nova sowie am Auge Gottes
  • Evaluierung von Einbahnöffnungen
  • (Neu-)Beschilderung der Radrouten durch die Stadt

Start Bewusstseinsbildung in allen Wiener Neustädter Volksschulen mit dem mehrjährigen Projekt „Verkehrsschlangenspiel“.


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Plus/Minus der Radlobby – Oktober 2013

🙂 Radweg Ungargasse: Auf Initiative der Radlobby wurde der erhöhte Radweg vor dem Eissalon Salek abgesenkt.

🙂 Bewusstseinsbildung: Diskussion „Meine Mobilität ohne Auto“, Straßenmalen und Workshops in der VS Barwitzius und ein Mobilitätsaktionstag auf dem Hauptplatz – Wiener Neustadt hat sich an der europaweiten Mobilitätswoche beteiligt.

🙂 Bahnhof: Der Bauhof reagierte schnell und entfernte die Glassplitter bei der Radabstellanlage beim neuen Parkdeck.

😦 Josefstadt: Überhöhte Geschwindigkeit, zu knapper Abstand beim Überholen, bauliche Mängel bei Radwegen – RadlerInnen flüchten in der Mießlgasse vor Autos auf die Gehsteige.

 

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt.

Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.

 

 


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Vom Auto- zum Radfahrer

Allzeit Neu-Radfahrer Hannes Höller, 9/2012

In jedem von uns steckt ein Erwin. Erwin ist mein Schwiegervater – zumindest fast, zur Heirat haben wir es noch nicht geschafft. Erwin ist auch ein Autofahrer. Mit dem Auto um die Zeitung. Mit dem Auto um die Semmeln. Mit dem Auto um ein Eis. Das hat er immer so gemacht.

Seit kurzem ist Erwin aber auch Radfahrer. Mit – sagen wir – bisserl über 50 Jahren, hat er es einfach so probiert. Nicht mit einem modernen, teuren Rad, sondern mit einem alten Gaul. Ich glaub ja, dass mein jahrelanges, gutes Zureden dafür verantwortlich ist. Das bestreitet er aber hartnäckig.

Egal. Jetzt radelt er von der Robert-Stolz-Siedlung zum Einkaufen, zum Frisör, in seinen Garten oder zu den Enkelkindern. Jetzt hat er auch die Innenstadt wieder neu kennen und schätzen gelernt. Jahrelang war er – obwohl nur wenige Radminuten entfernt – nur ganz selten dort. Als Autofahrer lagen die Einkaufszentren immer irgendwie auf der Strecke. Mit dem Rad denkt man aber nicht an Parkplatzsuche und Parktickets. Da fährt man einfach bis vors Geschäft.

Und was ist das Überraschendste für einen, der jetzt das Rad für sich entdeckt hat? Es ist nicht das Geld, das er sich spart. Es ist auch nicht seine Fitness, die mit jedem Tag besser wird. „Unglaublich, wie klein die Stadt eigentlich ist. Auf dem Rad merkt man erst, wie kurz die Entfernungen sind und wie schnell man unterwegs sein kann“, sagt einer, der mit dem Auto die längeren Wege gewohnt ist.

Natürlich hat Erwin nicht gleich sein Auto verkauft. Natürlich fährt er auch weiterhin damit. Aber jetzt hat er die Wahl. Und jetzt hat er einfach mehr Möglichkeiten. Und jetzt könnte er auch sagen, dass ich schon immer Recht hatte. Aber den Gefallen wird er mir nicht tun. Auch egal.

Sind auch Sie Autofahrer, weil Sie das einfach immer waren? Dann lassen Sie den Erwin raus. Vielleicht gleich in der vom Klimabündnis organisierten Mobilitätswoche. Die jährliche Kampagne für umweltfreundliche Mobilität endet am 22. September mit dem Autofreien Tag.