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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Radeln ist die beste Wahl

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 04/2015

Bei Wahlen kann sich einiges ändern. Wiener Neustadt kann derzeit davon ein Lied singen. Erstmals führt ein ÖVP-Bürgermeister unsere Stadt an. Ein Wechsel, der unter den Schlagworten „bunt regieren“ und „Neustart“ durch die Medien ging. Aber was heißt das fürs Radfahren? Und was heißt das für Sie als Radfahrerin oder Radfahrer? 

Wir von der Radlobby Wiener Neustadt haben bereits vor der Gemeinderatswahl Antworten auf diese Fragen gesucht. Wir haben – ebenfalls eine Premiere in der Neustädter Kommunalpolitik – eine „GemeindeRADswahl“ durchgeführt. Strenggenommen handelte sich dabei aber nicht um eine Wahl, sondern eine Umfrage. Kurzgefasst, lässt sich anhand des Ergebnisses deutlich ablesen, dass alle Parteien einen Mobilitätswandel hin zu „Mehr Platz fürs Fahrrad“ unterstützen:

  • Die große Mehrheit geht davon aus, dass der Radanteil bis 2020 in Wiener Neustadt steigen wird.
  • Alle Parteien streben an, den derzeit auf 10 Prozent liegenden Radanteil deutlich zu erhöhen.
  • Bei den Rahmenbedingungen sehen die Parteien vor allem den Punkt “kein Bau/Ausbau weiterer Autofrequenzbringer an der Peripherie” als zentral an.
  • Bei den Infrastrukturprojekten wird der Radanbindung Anemonensee die höchste Priorität eingeräumt, gefolgt von der Radanbindung Civitas Nova.

Was uns als Radlobby natürlich noch freut, ist das positive Feedback der Parteien zu unserer Arbeit. Die besten Noten haben diese Kolumne im Amtsblatt, die Verteilung der StVO-„Rad“geber an alle Volks- & MittelschülerInnen in Wiener Neustadt und der Fahrradbazar erhalten.

Eine beeindruckende Zahl noch zum „Neustart“. Die Bürgermeister-Partei ÖVP hat sich beim Radanteil „16 %“ als Ziel gesteckt – das heißt 60 % mehr Wege als bisher sollen mit dem Rad zurückgelegt werden. Eine starke Ansage. Da wird sich das Straßenbild in Wiener Neustadt deutlich ändern.

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Plus/Minus der Radlobby – Jänner 2015

🙂 Am kleinen Lazarett: Der Schranken auf der Hauptradroute EuroVelo 9 wurde, auf Vorschlag der Radlobby, gekürzt und die Raddurchfahrt verbessert.

😦 Haidbrunngasse: Viele AutofahrerInnen missachten die Einbahn und fahren vom Kiss-and-Ride-Parkplatz über die Wiesengasse ab.

🙂 Radblog: Der im März mit der Radkampagne gestartete und von der Radlobby betreute Blog auf wn.radelt.at weckt Interesse. Anfang November wurde er zum 10.000sten Mal aufgerufen.

😦 Anemonensee: Nur 1 von 260 Schülerinnen an der Sportmittelschule fährt täglich mit dem Rad zur Schule. „Zu unsicher“, so das Fazit der Elternumfrage von Elterninitiative und Radlobby – siehe „Kritik der Radlobby an Radanbindung Anemonensee

Die Plus/Minus-Rubrik wird von der Radlobby Wiener Neustadt erstellt und erscheint auch in den Wiener Neustädter Nachrichten – dem Amtsblatt der Stadt Wiener Neustadt. Schick uns Dein Plus/Minus: Mail mit Name und Kurzbeschreibung an wiener.neustadt@radlobby.at.


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Plus/Minus der Radlobby – November 2014

🙂 Fußgängerzone: Problemlos verlief der Probelauf „Radfahren in den FUZOs Herzog Leopold-Straße und Wiener Straße“ – Radfahren wird unbefristet erlaubt. Nächster sinnvoller Schritt wäre die ganztägige Öffnung an Sonn- und Feiertagen.

😦 Sportanlage B54: Neue Sportanlagen wie das Stadion werden, ganz nach dem Prinzip „Mit dem Auto zum Sport“, an der Peripherie geplant. Kritik der Radlobby.

🙂 Sharrows: Um Radlerinnen mehr Platz zu geben, führt Tulln als 1. Gemeinde in NÖ diese wirkungsvolle, kostengünstige Straßenmarkierung ein. In Wiener Neustadt würde sich die Mießlgasse anbieten.

🙂 Anemonensee: Elterninitiative und Schulleitung der Sportmittelschule sowie der Kindergarten am Anemonensee fordern für ihre Kinder eine sichere Radanbindung.

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Plus/Minus der Radlobby – September 2012

🙂 Skate- und BMX-Spot Zehnergürtel: Endlich gibt es wieder einen Bike-Platz für Kinder und Jugendliche.

😦 Skate- und BMX-Spot Zehnergürtel: Wieder wurde am alten, neuen Standort auf die Anbindung an das Radwege- und Busnetz vergessen.

🙂 50er in der Neudörfler Straße: Durch die Temporeduktion bei der Stadtausfahrt Richtung Neudörfl wurde die Sicherheit erhöht und der Verkehr flüssiger.

😦 Anemonensee-Siedlung: Trotz Schule und Kindergarten ist die Siedlung weiterhin vom Radwegenetz abgetrennt und nur über Tempo-70-Straßen erreichbar.

 

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