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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


Ein Kommentar

10.000 Aufrufe: Die Top 3-Beiträge auf wn.radelt

Im März ist der Blog zur Radkampagne in Wiener Neustadt online gegangen. Heute wurde die Seite zum 10.000sten Mal aufgerufen. Danke für das Interesse und Danke fürs Reinklicken.

Der Blog in Zahlen:

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Die Top-Beiträge & Themen:

Woher kommen die Blog-Leserinnen?

Falls Ihr Wünsche, Anregungen, Fragen habt oder Kritik üben wollt, schreibt uns einfach.

Hannes Höller
Radlobby Wiener Neustadt

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Spaß zwischen Deinen Beinen

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 06/2014

Wie schön ist Radfahren? Elin Bandmann weiß das. Die Stockholmerin hat im Internet eine Seite eingerichtet, auf der sie Bilder und Geschichten rund ums Radfahren sprechen lässt. Der eindeutige Titel der Homepage lautet „Put the fun between your legs“ – auf gut Deutsch „Nimm den Spaß zwischen Deine Beine“. Keine Angst, allesamt jugendfreie Fotos. Allesamt Beiträge, die so richtig Lust aufs Radfahren machen.

Was das mit Wiener Neustadt zu tun hat? Ganz einfach, die Lust, die Freude und der Spaß am Radfahren ist es auch, was die bisher drei ausgezeichneten wn.RadlerInnen des Monats verbindet. Wenn sie übers Radeln reden, dann glänzen die Augen, dann werden Geschichten aus dem Alltag erzählt und dann geht’s um Lebensabschnitte. Selbstverständlich ist nicht alles eitel Wonne. Die 90jährige Leiterin von Gedächtnistrainings, Anna Wehofschitz, weicht aus Angst vor den Autos in der Fischauer Gasse auf den Gehsteig aus. Für den ehemaligen Bike-Polo-Spieler Norbert „Joker“ Horvath ist die Mießlgasse die Straße in Wiener Neustadt „auf der sich die wenigsten an Tempo 30 halten“. Und für die radelnde Apothekerin Erika Lachner ist die Ungargasse „gefährlich“.

Trotzdem sind sie allesamt überzeugte AlltagsradlerInnen. Trotzdem sehen sie das Fahrrad ganz klar im Vorteil in der Stadt. Ganz einfach, weil Radfahren für sie mehr als nur das Fahren von A nach B ist. Dafür gibt’s auch eine wissenschaftliche Erklärung: Aufgrund der gleichmäßigen Bewegungen tritt selbst schon bei kurzen Fahrten eine massive entspannende Wirkung ein. So genannte „Stressoren“ werden abgebaut und ein positives Körpergefühl breitet sich aus.

Lassen auch Sie sich vom Radfahren berauschen. Schauen Sie auf Elin Bandmanns Homepage oder auf die Facebook-Seite oder – noch einfacher –  nehmen Sie ihre Aufforderung beim Wort und radeln Sie los.


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Einstein und der Achtersee

Der WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 11/2013

Was haben geburtsvorbereitende Akupunktur, Ärger über den McDonald´s in der Pottendorfer Straße und der Achtersee gemeinsam? Man kann über all das leidenschaftlich plaudern. Und das gemeinsam mit über 1.200 Leuten. So viele sind mittlerweile auf Facebook der Gruppe „Wiener Neustadt“ beigetreten. Bereits vor drei Monaten haben wir von der Radlobby dort unser Konzept „autofreier Achtersee“ vorgestellt und jetzt die aktuellen Pläne der Stadt kritisiert.

Neben den vielen positiven Rückmeldungen auf unseren Vorschlag konnten wir uns von einem Gruppenmitglied anhören, dass wir weltfremd sind und „dass es ein Autoverbot nicht spielen wird“. Wir haben die Vorteile unserer Idee im Dialog nochmals erläutert. Wir konnten überzeugen, dass Leihräder sinnvoll wären. Oder dass die Busstation, die bisher aus einem Schild besteht, doch etwas mager ist. Oder dass eine Fahrradstraße in der Dreipappelstraße für SeniorInnen und vor allem für Familien mit Kindern wichtig wäre. Oder dass mit dem Fischapark-Ausbau der Autoverkehr sprunghaft ansteigen wird. Oder dass unser Autofrei-Konzept gar nicht neu ist. Schon bisher gab es keinen Parkplatz und noch dazu ein Badeverbot, trotzdem kamen an heißen Tagen die Massen. Mit Bus oder Rad. Und wir haben Einstein zitiert: „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“

Würde mich freuen, wenn auch Sie mitreden und mitdiskutieren. Entweder in der Gruppe „Wiener Neustadt“ oder auf der Facebook-Seite der Radlobby Wiener Neustadt. Wir informieren über unsere Aktivitäten, Ansichten und Lösungsvorschläge für RadlerInnen. Ganz einfach können Sie dort auch Punkte für die Plus/Minus-Rubrik im Amtsblatt einbringen. Auf „Gefällt mir“ drücken und schon sind Sie dabei.


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Warum ich in Neustadt radl

Allzeit Neu-Radfahrer Hannes Höller, 5/2012

Sagen Sie niemals „Du bist aber sportlich“ zu mir. Zumindest nicht, wenn Sie mich am Radl sehen. Meine bisherigen Fahrräder waren alles andere als teuer. Im Gegenteil. Ein paar Räder waren richtige „Bahnhofsräder“. Seit ein paar Jahren nutze ich ein altes, ziemlich altes sogar, aber immer noch verlässlich laufendes Waffenrad. Gebraucht auf einem Flohmarkt gekauft um 70 Euro. Einziger Schwachpunkt ist das Licht. Für diese Fälle gibt es jetzt aber bereits preiswerte, energiesparende und was noch wichtiger ist, wartungsarme, LED-Aufsteckleuchten.

Klingt nicht unbedingt nach Sportausrüstung. Ist es auch nicht und muss es für mich auch nicht sein. Ich will einfach nur schnell von A nach B kommen. Und dabei ist das Fahrrad die beste Möglichkeit in einer Stadt wie Wiener Neustadt. Wer es ausprobiert hat, kennt den Unterschied. Ich fahre direkt von Tür zu Tür. Ich brauch mir keinen Parkplatz suchen.

Und sagen Sie zu mir auch bitte nicht „Du bist aber fleißig“. Zumindest nicht, wenn Sie mich am Radl sehen. Eigentlich bin ich ziemlich bequem. Ich nutze die Abkürzer, die ich mit dem Rad nehmen kann. Gegen geöffnete Einbahnen fahren, durch geöffnete Fußgängerzonen quer durch die Stadt und bei den stauenden Autos vorbei. Vorzüge, die ein klassische Alltagsradler, wie ich einer bin, zu schätzen weiß. Ich nenn das Bequemlichkeit.

Damit auch für Sie das Radln noch bequemer wird, zeigen wir Ihnen in der neuen Rubrik „Plus/Minus“, was RadfahrerInnen in Wiener Neustadt gut finden und was nicht. Besten Dank für Ihr Feedback auf den Start dieser Kolumne. Die ersten Reaktionen haben wir bereits in die Liste aufgenommen. Kritik, Wünsche und Anregungen können Sie übrigens auch ganz unkompliziert auf der Facebook-Seite der Radlobby Wiener Neustadt los werden. Schauen sie einfach rein.