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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Neue Rad-Service-Station am Bahnhof

Die größten Räderansammlungen finden sich an Bahnhöfen, denn viele NiederösterreicherInnen pendeln in benachbarte Regionen und verwenden für ihre täglichen Wegstrecken den Zug. Aus diesem Grund wurden die bisherigen Service-Stationen an 10 niederösterreichischen Bahnhöfen errichtet, diese verfügen bereits über eine nextbike-Station, wo die Rad-Service-Station eine perfekte Ergänzung darstellt.

Die neue gut ausgestattete Fahrrad-Service-Station am Wiener Neustädter Bahnhof ist bei der nextbike-Station auf der Ostseite des Bahnhofs platziert (beim Busbahnhof). Sie macht kleine Reparaturen unterwegs ohne  Werkzeug möglich. Ausgestattet mit gängigen Werkzeugen, einer Luftpumpe und einer bequemen Aufhänge-Vorrichtung wird die Fahrtüchtigkeit der Räder schnell selbst wieder hergestellt.

Bürgermeister LAbg. Klaus Schneeberger freut sich über die Rad-Service-Station in Wr. Neustadt: „Mit diesem zusätzlichen Angebot fördern wir den Radtourismus in Wr. Neustadt und bieten Pendlerinnen und Pendlern einen Anreiz ihr Auto gegen das Fahrrad zu tauschen. In weiterer Folge können wir so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen.“

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(v.l.n.r.): DI Gerald Stradner (Regionalstellenleiter der Energie- und Umweltagentur NÖ im Industrieviertel), LAbg. Bgm. Mag. Klaus Schneeberger (Wiener Neustadt), StR DI Franz Dinhobl (Wiener Neustadt), Mag. Hannes Höller (Radlobby Wiener Neustadt). Foto: Stadt Wiener Neustadt/Pürer

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Radfahren im Winter? Das ist gut für Sie.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 11/2016

Die Zeiten ändern sich. Auch in Wiener Neustadt. Immer mehr dehnen die Radsaison aus. Statt von Frühjahr bis in den Herbst, fahren sie jetzt das ganze Jahr über mit dem Rad.

Schauen wir uns einmal das Thema “Radfahren im Winter” aus ärztlicher Sicht an. Bewegung im Freien bietet in den Wintermonaten einen doppelten Vorteil. Zum einen wird das Immunsystem gefordert. Das wirkt wie eine Art Impfung für den Organismus und stärkt die Abwehrkräfte. Zum anderen tankt man automatisch Tageslicht. Das fördert die Vitamin D-Produktion und schützt gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall und hilft dem Körper, das für die Knochen so wichtige Kalzium aufzunehmen.

Aus praktischer Erfahrung kann ich Ihnen auch versichern, dass das Wetter nur ganz, ganz selten wirklich so mies ist, dass Sie Ihr Rad nicht nutzen können. Ein paar Tipps noch, wie Sie sich und Ihr Fahrrad winterfit machen:

  • Fahrrad: Besonders wichtig ist eine gute Beleuchtung – empfehlenswert sind Aufstecklichter, Nabendynamos sowie als Rücklicht ein Standlicht. Ausreichend vorhandene Reflektoren vorne und hinten sowie Katzenaugen oder in die Reifen integrierte Reflektorstreifen ebenso.
  • Fahrweise: Tempo an Fahrbahnverhältnisse anpassen. Bei glatter Fahrbahn oder Schnee den Sattel etwas niedriger stellen und den Reifendruck verringern.
  • Radservice: Die Kette ölen, damit diese nicht rostet. Im Winter öfters reinigen.
  • Bekleidung: Zweibelprinzip nutzen – mehrere Kleidungsschichten übereinander ziehen. Atmungsaktive Kleidung wärmt und gibt Feuchtigkeit nach außen ab. Handschuhe und Haube nicht vergessen.

Gute Fahrt mit Ihrem Rad auch im Winter.

 


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Eine gute, alte Tradition. Ein paar Tipps – los geht´s.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 02/2016

Wenn die Vogerl zwitschern, die Blumen aus der Erde schießen und die Sonne wieder länger scheint. Dann steigt die Lust auf Bewegung. Die einen gehen spazieren, die anderen zieht es in den Garten. Viele folgen einer jahrhundertealten Tradition. In der einst bäuerlich geprägten Gesellschaft war im Laufe des Jahres für diese eine Tätigkeit kaum Zeit. Nur einmal im Jahr, vor Ostern, half dann die gesamte Familie zusammen. Gemeinsam wurden Haus, Stall und Geräteschuppen auf Vordermann gebracht. Heute ist diese Tradition bekannt unter der Bezeichnung Frühjahrsputz.

Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihr Fahrrad mit einem Frühjahrsputz samt kleinem Service schnell fit bekommen.

  • Grundreinigung: Besorgen Sie sich einen Fahrradreiniger. Sprühen Sie den Rahmen und alle Anbauteile ein, lassen Sie ihn einwirken und wischen Sie mit einem Schwamm ab. Gangschaltung und Bremsen reinigen Sie mit einer alten Zahnbürste. Nochmal polieren – fertig.
  • Reifendruck: Der Daumentest ist zu wenig. Besser ist eine Fahrradpumpe mit Druckmesser. Den passenden Luftdruck können Sie auf der Reifenflanke ablesen.
  • Kettenpflege: Wischen Sie die Kette mit einem Putzfetzen ab, um den groben Schmutz zu entfernen. Dann je einen Tropfen Kettenöl auf jedes Glied auftragen, einige Male den Antrieb im Leerlauf drehen und schließlich das überflüssige Öl abwischen. Schmieren Sie auch alle sonstigen beweglichen Teile wie Schaltung oder Pedale mit einem kriechfähigen Schmiermittel.
  • Bremsencheck: Sind die Bremsbeläge so abgefahren, dass die Rillen nicht mehr zu sehen sind, unbedingt neue anschaffen.
  • Lichtcheck: Überprüfen Sie Kabel, Steckverbindungen und Birnchen. Falls das alles nicht klappt, können Sie auch einfach montierbare LED-Lampen mit Schnellspanner nutzen.

Einer weiteren guten, alten Tradition steht dann nichts mehr im Wege: dem Radfahren. Viel Spaß.