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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Sie haben es selbst in der Hand.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 03/2017

Zurück in die Zukunft. Woran denken Sie da? Wahrscheinlich an die Science-Fiction-Komödie mit Michael J. Fox. In unserer Stadt läuft derzeit ein gleichnamiges Klimaschulenprojekt im Rahmen der Klima- & Energiemodellregion Wiener Neustadt. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus drei Schulen sind wir dem Wandel in der Mobilität auf der Spur. Meine Kolleginnen und Kollegen vom Verein kultur.GUT.natur und von Klimabündnis Niederösterreich erheben, wie die Jugendlichen heute unterwegs sind und wie sich dieser Schulweg von dem ihrer Eltern unterscheidet.

Ganz praktisch geht es auch zur Sache. Und zwar beim Radreparaturkurs. Da werden bei mir Erinnerungen wach. Erinnerungen an meinen Opa. Er hat mir gezeigt, wie man ein Fahrrad repariert. Wie man den Mantel von der Felge löst. Wie man den Schlauch herausbekommt. Das Spannendste ließ er mich immer selber machen: Eine Schüssel mit Wasser füllen und den Schlauch eintauchen und suchen. Bis Luftbläschen aufsteigen. Dann den Finger auf das Loch legen und die Stelle markieren. Mit Schmirgelpapier leicht aufrauhen, den Kleber auftragen und fünf Minuten warten. Den passenden Flicken aussuchen, aufkleben und ganz fest drücken. Auch wenn Opa den Rest selbst gemacht hat, für mich war es ein richtig gutes Gefühl. Ich bin jetzt zwar nicht der ganz große Heimwerkerkönig geworden, aber einen Patschen picken kann ich immer noch. Das ist noch immer ein gutes Gefühl.

Und wenn ICH das kann, dann können Sie das auch. Das heißt natürlich nicht, dass ich Ihnen einen Patsche wünsche. Im Gegenteil. Gute Fahrt und erst wenn es wirklich so weit sein sollte: legen Sie selbst Hand und holen Sie sich Ihr Erfolgserlebnis.

Tipps zur Fahrradreparatur & Fahrradwartung

 

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Eine gute, alte Tradition. Ein paar Tipps – los geht´s.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 02/2016

Wenn die Vogerl zwitschern, die Blumen aus der Erde schießen und die Sonne wieder länger scheint. Dann steigt die Lust auf Bewegung. Die einen gehen spazieren, die anderen zieht es in den Garten. Viele folgen einer jahrhundertealten Tradition. In der einst bäuerlich geprägten Gesellschaft war im Laufe des Jahres für diese eine Tätigkeit kaum Zeit. Nur einmal im Jahr, vor Ostern, half dann die gesamte Familie zusammen. Gemeinsam wurden Haus, Stall und Geräteschuppen auf Vordermann gebracht. Heute ist diese Tradition bekannt unter der Bezeichnung Frühjahrsputz.

Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihr Fahrrad mit einem Frühjahrsputz samt kleinem Service schnell fit bekommen.

  • Grundreinigung: Besorgen Sie sich einen Fahrradreiniger. Sprühen Sie den Rahmen und alle Anbauteile ein, lassen Sie ihn einwirken und wischen Sie mit einem Schwamm ab. Gangschaltung und Bremsen reinigen Sie mit einer alten Zahnbürste. Nochmal polieren – fertig.
  • Reifendruck: Der Daumentest ist zu wenig. Besser ist eine Fahrradpumpe mit Druckmesser. Den passenden Luftdruck können Sie auf der Reifenflanke ablesen.
  • Kettenpflege: Wischen Sie die Kette mit einem Putzfetzen ab, um den groben Schmutz zu entfernen. Dann je einen Tropfen Kettenöl auf jedes Glied auftragen, einige Male den Antrieb im Leerlauf drehen und schließlich das überflüssige Öl abwischen. Schmieren Sie auch alle sonstigen beweglichen Teile wie Schaltung oder Pedale mit einem kriechfähigen Schmiermittel.
  • Bremsencheck: Sind die Bremsbeläge so abgefahren, dass die Rillen nicht mehr zu sehen sind, unbedingt neue anschaffen.
  • Lichtcheck: Überprüfen Sie Kabel, Steckverbindungen und Birnchen. Falls das alles nicht klappt, können Sie auch einfach montierbare LED-Lampen mit Schnellspanner nutzen.

Einer weiteren guten, alten Tradition steht dann nichts mehr im Wege: dem Radfahren. Viel Spaß.