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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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Den Schulweg sicherer machen.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 10/2016

Stellen Sie sich vor, Sie sind 10 Jahre. Sie wechseln von der Volksschule in die Schule der Großen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Ab sofort gehen Sie Ihre eigenen Wege – oder besser gesagt, Sie fahren. Immerhin haben Sie ja die Fahrradprüfung geschafft. Nichts kann Sie mehr aufhalten.

Das ist die eine Perspektive. Stellen Sie sich vor, dass das Ihre Tochter ist. Sie freuen sich natürlich. Gleichzeitig kennen Sie aber auch den täglichen Weg Ihrer Tochter, die gefährlichen Stellen und die vielen Autos. Sie haben kein gutes Gefühl. Was also machen? Verbieten? Geht irgendwie nicht. Ärgern? Bringt auch nichts.

Ein besorgter Vater hat sich mit diesem Problem an uns gewendet. Er hat aber auch gleich eine Idee mitgeliefert: „Ich will, dass die Politik das erkennt und die längst notwendigen Schritte und Maßnahmen setzt“. Gemeinsam mit ihm und der NÖN starteten wir die Aktion „Mein Schulweg. Schülerinnen und Schüler zeigen Politikerinnen und Politikern ihren Rad-Schulweg“.  Zwei Befahrungen haben wir bisher durchgeführt: Von der Breitenauer Siedlung zum BRG Gröhrmühlgasse und vom Kleinen Lazarett zum BG Zehnergasse. Mit dabei waren Kinder, Eltern und auch der Direktor des BG Zehnergasse, Werner Schwarz. Erfreulich groß ist auch das Interesse von politischer Seite. Sieben Stadt- und Gemeinderäte von vier Parteien sind mit uns gefahren. Gemeinsam haben wir die zahlreichen Problemstellen besprochen. Noch wichtiger: Gemeinsam haben wir auch über Lösungen diskutiert. Konkrete Vorschläge liegen auf dem Tisch.

Kennen auch Sie Gefahrenstellen? Teilen Sie uns diese bitte mit. Wir organisieren weitere Radfahrten.

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