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Plakat-Kampagne für mehr Sicherheit zu Schulbeginn!

Auf Initiative von Wiener Neustadts Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger gibt es auch in diesem Jahr rund um den diesjährigen Schulbeginn eine groß angelegte Plakat-Info-Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der Schulen und Kindergärten. Mit insgesamt 39 Dreieckständern im Stadtgebiet, auf denen weit sichtbar „Achtung Kinder!!!“ plakatiert ist, will das Stadtoberhaupt die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sensibilisieren und darauf hinweisen, vorsichtig zu fahren.

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Weller): Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und Erster Vizebürgermeister Bildungsstadtrat Dr. Christian Stocker präsentieren gemeinsam mit Ben und Diana die Plakate. Foto: Stadt Wiener Neustadt

„Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, in den nächsten Tagen im Straßenverkehr besonders rücksichtsvoll, aufmerksam und vorsichtig zu agieren. Gerade zu Schulbeginn kommt es aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens immer wieder zu brenzligen Situationen mit Kindern – in Zusammenwirken aller Beteiligten muss es unser Ziel sein, dieses Gefahrenpotential zu verringern“, so Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger und Erster Vizebürgermeister Bildungsstadtrat Dr. Christian Stocker zu der Aktion.

Die Kampagne wird gemeinsam mit der schon seit Jahren erfolgreichen Schutzengel“-Aktion des Landes Niederösterreich durchgeführt. Die Plakate im Stadtgebiet bleiben bis Mitte September bei den Kindergärten und Schulen stehen.

Quelle: Presseaussendung der Stadt Wiener Neustadt, 31. August 2017

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Ich wundere mich

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 10/2015

Roland Düringer ist Ihnen wahrscheinlich ein Begriff. Er ist einer der prominentesten Kabarettisten Österreichs. Einer seiner bekanntesten Auftritte ist die “Wutrede”. In dieser rechnet er schonungslos mit dem System ab und schimpft humorvoll auf Politiker, Banken, Medien sowie das Ausbildungs- und Gesundheitssystem.

Seit Anfang September bin ich auch – wie das Düringer so schön formuliert – “fast ein bissi wütend”. Der simple Grund: meine Hannah geht jetzt in die Schule. Das stört mich natürlich nicht. Was mich aber stört, sind die Erlebnisse, die wir auf unserem Fahrrad am Schulweg machen. Keine Angst, ich werde jetzt nicht schimpfen. Ich wundere mich einfach nur.

Ich wundere mich über die vielen, vielen Autos. Ich wundere mich, warum Tempo 30 von so vielen scheinbar nur als nette Empfehlung angesehen wird. Ich wundere mich, warum die “Schulweg”-Schriftzüge auf den Straßen immer fetter werden. Ich wundere mich, warum teure Blinklichtanlagen installiert werden. Ich wundere mich, warum die Autos immer größer werden. Ich wundere mich, warum die Autos in zweiter, manchmal dritter Reihe stehen. Ich wundere mich, warum die Kinder bis zum Schultor geführt werden. Und ich wundere mich, wie es sein kann, dass mir die anderen – so richtig erfahrenen – Eltern im Schulhof versichern: “Das ist immer so.”

Ich wundere mich auch über die gut gemeinten Hinweisschilder der Stadt. “Achtung Kinder” steht dort drauf. Als ob unsere Kinder die Gefahr wären. Ich wundere mich über die Aktion Schutzengel. An sich eine sinnvolle Initiative des Landes Niederösterreich, die viele Tipps zum sicheren Schulweg liefert. Der simple – für mich aber wichtigste – Hinweis fehlt aber: “Liebe Eltern, fahrt nicht so oft mit dem Auto”.

Danke an alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Rad, zu Fuß oder dem Bus in die Schule bringen. Und danke an alle Eltern, die ihre Kinder selber gehen, mit dem Rad oder Bus fahren lassen.

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