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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.


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LaRa mit neuen Stationen

Niederösterreichs erstes teilbares E-Lastenrad geht bereits in die dritte Saison. LaRa kann weiterhin kostenlos von jedem in Wiener Neustadt genutzt werden. Erste Verleih-Station 2018 ist wieder die Alte Kronen Apotheke. Monatlich wechselt der Standort innerhalb der Stadt. Neu sind heuer GEA Waldviertler, die Schmeckerei und die Würstl Boutique Wilczek.
So funktioniert es: Online buchen auf www.deinlastenrad.at, abholen und losstarten. Betrieben wird LaRa vom Verein „die Teilbaren“. Dietmar Eisinger: „Vor allem bei Jungfamilien ist das Lastenrad äußerst beliebt. Getränkekisten sind ebenso kein Problem wie Pflanzen und Erde für Garten oder Balkon.“
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2018 – das Jahr der großen Weichenstellung.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 01/2018

Heuer wird in unserer Stadt Geschichte geschrieben. Und Sie können den Lauf der Geschichte sogar mitgestalten. Im Frühjahr startet die Bürgerbeteiligung zum Stadtentwicklungsprozess STEP WN2030. Gemeinsam werden die Weichen gestellt, wie sich Wiener Neustadt bis zum Jahr 2030 sowie darüber hinaus entwickeln wird.

Die wichtigsten Eckpunkte: zum einen die steigende Zahl der EinwohnerInnen – wir werden die 50.000er-Grenze überschreiten – und zum anderen der Klimawandel. Dieser ist die größte politische und gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Städte sind vom Klimawandel besonders betroffen. Extremwettereignisse und Hitzewellen werden häufiger, urbane Bereiche werden zu „Hitzeinseln“. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur – vom Abwassersystem bis zum Gesundheitsbereich. Die Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels wird unumgänglich.

Gleichzeitig müssen aber Gemeinden und Städte selbst Verantwortung übernehmen. Österreich hat sich im Rahmen des Klimaschutzabkommens von Paris zur deutlichen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 verpflichtet.  Für unseren Stadtentwicklungsprozess bedeutet das, dass wir unseren Energieverbrauch sowie die Emissionen massiv reduzieren müssen.

Der größte Problembereich ist dabei der Sektor Mobilität. In keinem anderen sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten die CO2-Emissionen deutlicher gestiegen. Die Lösung liegt in der Stärkung des Umweltverbundes. Weniger Autoverkehr, dafür mehr Wege zu Fuß, mit Öffis und dem Fahrrad.

Das ist eine große Herausforderung und wird das Stadtbild verändern. Und das zum Positiven: weniger Lärm, weniger Abgase, dafür mehr Platz für Menschen. Die Radlobby wird Vorschläge einbringen, damit unsere Stadt fit für die Zukunft wird. Am 28. Februar, lädt unsere Partnerorganisation attac zum Infoabend „Wie geht Bürgerbeteiligung?“ ins Bildungszentrum St. Bernhard. Dort gibt es Infos und Tipps, wie Sie sich einbringen können.

Gemeinsam werden wir die notwendige Energie- und Mobilitätswende schaffen und die Weichen in eine lebenswerte Zukunft unserer Stadt stellen. Nutzen Sie die Chance und schreiben Sie Geschichte.

 


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Radprojekte im Straßenbauprogramm 2018

Das Jahr 2018 steht in Wiener Neustadt ganz im Zeichen des Bauens. Neben den Großbaustellen im Vorfeld der Landesausstellung gibt es natürlich auch das alljährliche Straßenbauprogramm mit den Neuherstellungen und Sanierungen von Straßen, Gehsteigen und Radwegen.

Das Straßenbauprogramm 2018 – fett radrelevante Projekte

  • Johanna Dohnal-Gasse: kompletter Straßenneubau, 2. Quartal
  • Zemendorfer Gasse: Gehwegneubau, 1. Quartal
  • BGM Ingeborg Friebe-Park: Generalsanierung und Neugestaltung, 3. Quartal
  • Bräuhausgasse: Begegnungszone Hotelzufahrt bis Bahngasse, 2. & 3. Quartal
  • Bahngasse: Neugestaltung Kreuzungsbereich Beethovengasse, 2. & 3. Quartal
  • Wohlfahrtgasse & Mießlgasse: Neuherstellung Bushaltestellen, 1. Quartal
  • Lederergasse: Neugestaltung Gehsteige und Fahrbahn im Bereich Stadtmauer bis„Stadtpark Garage“, 2. Quartal
  • Porsche-Ring: Neugestaltung Querungshilfe beim Parkdeck, 2. Quartal
  • Graf von Zeppelin-Straße: verkehrstechnischer Umbau für Stadion neu, 4.Quartal
  • Rechte Kanalzeile: kompletter Radwegneubau, 1. Quartal
  • Gehsteigsanierungen im gesamten Stadtgebiet: 1. – 4. Quartal
  • Stadionstraße: Deckensanierung im Bereich B17 bis Pottendorfer Straße, 2. & 3. Quartal
  • Breitbandausbau im gesamten Stadtgebiet: 1. – 4. Quartal
  • Sanierung B17: Einbindung Josef Mohr-Gasse (Projekt Land NÖ), 2. & 3. Quartal
  • verkehrstechnische Umbauten im gesamten Stadtgebiet: 1. – 4. Quartal
  • Fugenverguss auf Hauptverkehrsadern: 2. & 3. Quartal

Das gesamte Kostenvolumen beträgt 1,570 Millionen Euro exkl. USt.

Bild (Stadt Wiener Neustadt/Weller, v.l.n.r.): Stadt-Baudirektor Manfred Korzil, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Baustadtrat Franz Dinhobl und Robert Schweighofer (Leiter Stadtentwicklung, Verkehr, Umwelt und Energie) bei der Präsentation des Straßenbauprogramms 2018

Quelle: Presseaussendung der Stadt Wiener Neustadt, 12. Jänner 2018


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nextbike: Trend zu Leihrädern hält auch 2017 an!

Die nextbike-Leihräder werden in Wiener Neustadt immer beliebter. Das zeigt die Bilanz des nextbikes-Jahres 2017.

5.912 nextbike Fahrten wurden in diesem Zeitraum in der Region Wr. Neustadt
unternommen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet das eine Steigerung um 6%.

Die frequenzstärksten Standorte waren das Studentenwohnheim (1.832 Ausleihen), der Hauptbahnhof (1.587), die Fachhochschule (735) und der Hauptplatz (367). Der stärkste Monat im Jahr 2017 war der September mit 1.248 Ausleihen.

Die wichtigsten Zahlen 2017 für ganz Niederösterreich:

  • 53.000 Ausleihen in ganz NÖ = 1,7% Steigerung der Ausleihen gegenüber dem Vorjahr 
  • 36,5 Tonnen eingespartes CO2 durch 266.700 PKW Personen-Kilometer, die aufs Leihrad verlagert wurden
  • 2% mehr Registrierungen als im Vorjahr
  • zunehmende App-Nutzung:  81% der NutzerInnen leihen die Leihräder über die gratis App

Alle Zahlen & Fakten zur nextbike-Saison 2017 gibt es hier.

Infos zu den nextbike-Standorten und Nutzungsbedingungen in Wiener Neustadt gibt es hier.


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Das passende Geschenk für Weihnachten.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 11/2017

“Ein Fahrrad zu Weihnachten? Das geht ja gar nicht. Ein Fahrrad schenkt man zu Ostern.” Diese Diskussion hört man öfter. Auch wir haben sie in unserer Familie geführt. Schlussendlich hat sich die praktische Seite durchgesetzt. Ausschlaggebend waren zwei Punkte. Erstens freute sich unsere Tochter über ihr neues Fahrrad riesig und zweitens mussten wir Eltern sie dann weniger oft mit dem Radanhänger oder dem Lastenrad chauffieren.

Das in der Diskussion zu Beginn gehörte Argument “jetzt ist Winter”, konnten wir mittlerweile in bereits drei Wintersaisonen, ebenfalls auf der praktischen Seite, widerlegen. Unsere Tochter – und mittlerweile auch unser Sohn – fahren, auch wenn es nicht ganz so warm ist. Wie immer ist es weniger eine Frage der Temperatur, als eine der richtigen Ausstattung. Von den winterfesten Handschuhen bis zum Überzug des Fahrradsitzes gibt es mittlerweile alles, was das Fahrradherz höher schlägen lässt und den Körper schön wärmt. Studenten der Uni Freiburg haben zudem eine Heizung für Sattel und Lenker entwickelt. Dafür werden auf dem Sitz zwei Thermofolien befestigt, die von einem zusätzlichen, am Hinterrad montierten Dynamo mit Energie gespeist werden. So sorgt der Radler durch seine Körperkraft selbst dafür, dass sein Hintern heiß wird. Damit auch die Hände nicht einfrieren, haben die Tüftler beheizbare Griffe erfunden, die sich an das System anschließen lassen.

Nicht zu vergessen, der gute alte Schal. Falls sie sich sorgen, dass das rechtliche Probleme verursachen könnte und sie von der Polizei abgestraft werden könnten, dann kann ich sie beruhigen. Das heuer in Kraft getretene Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz, umgangssprachlich als “Burka-Verbot” bekannt, gilt für Radfahrende nicht. Die Radlobby hat das bei der Landespolizeidirektion abgeklärt: “Radfahren fällt im Zweifel unter die Ausnahmebestimmung der sportlichen Betätigung.” Und wer viel im Dunkeln unterwegs ist, für den gibt es mittlerweile sogar Handschuhe mit integriertem Blinker.

Falls Sie trotzdem im Winter nicht radeln wollen, gibt es ein paar einschlägige Geschenktipps. Vom Teeservice im Radlook über den Wein mit Fahrrad-Etikette, Fahrrad-Nudeln „Pasta Bike“ bis zum Miniatur-Fahrrad als Pizzaschneider. Wer gleich loslegen will und gerne bäckt, für den gibt es entsprechende Ausstechformen für Fahrrad-Kekserl.


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Eine neue Kultur auf unseren Straßen.

WNN-Radfahrer Hannes Höller, WNN 10/2017

Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind, dann wollen Sie am Gehsteig nicht gestört werden.
Wenn Sie mit dem Rad unterwegs sind, dann wollen Sie am Radweg freie Bahn haben.
Und wenn Sie mit Auto fahren, dann wollen Sie die Fahrspur für sich haben.

Rechtlich ist mittlerweile alles bis auf den letzten Beistrich geklärt. Wer darf was, wann und wo. Und wer ist schuld, wenn sich wer nicht an die unzähligen Gebote und Verbote hält. Für den Fall der Fälle gibt es dann den Strafenkatalog. Die Aggressionen steigen im Straßenverkehr. Gleichzeitig steigt die Verunsicherung.

Übersehe ich mit dem Auto eh niemanden vor dem Zebrastreifen?
Werde ich mit dem Rad nicht zu knapp von Autos überholt?
Und kommt von hinten kein Rad in der Fußgängerzone?

Letzteres ist ein aktuelles Thema. In der Herzog Leopold-Straße dürfen Radfahrende rund um die Uhr im Schritttempo fahren. Wir von der Radlobby haben im Rahmen dieser Umstellung Leute informiert und geben zwei recht einfache Tipps: 1. Falls Sie am Rad das Bedürfnis verspüren, klingeln zu müssen, dann sind Sie zu schnell unterwegs und 2. lieber einmal mehr absteigen und schieben.

Wir brauchen wieder eine Kultur des Miteinander. Egal wie Sie unterwegs sind, rechnen Sie mit Fehlern von anderen – es muss ja nicht immer Absicht sein. Aggressionen lösen meist keine Konflikte. Im Gegenteil, Sie ärgern sich nur noch länger und steigern den Blutdruck.

Es gibt viele Möglichkeiten, städtebaulich dieses Miteinander zu fördern. Radfahren gegen die Einbahn ist eine davon. Begegnungszonen eine andere. Österreichweit gibt es mittlerweile über 50 Plätze und Straßen dieser Art, in denen Gehende, Rad- und Autofahrende auf Basis gegenseitiger Rücksichtnahme eine Fläche gemeinsam nutzen. Ein weiteres Beispiel wäre Rechtsvorrang in den ohnehin verkehrsberuhigten Wohnvierteln. Eine vorsichtige Fahrweise und Blickkontakt sind hier die Lösung. In Wiener Neustadt gibt es noch keine Begegnungszonen und noch viel zu viele geregelte Kreuzungen. Es wäre also viel Potential vorhanden, dieses Miteinander in Wiener Neustadt weiter zu fördern.


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10. November: Fundsachenversteigerung mit vielen Fahrrädern

Am Freitag, 10. November, findet in der Bürgerservicestelle des Neuen Rathauses ab 14 Uhr die nächste Auflage der Wiener Neustädter Fundsachenversteigerung statt. Der Erlös kommt Projekten vom Sozialservice des Magistrats zugute. Höhepunkt der Versteigerung werden wieder Fahrräder sein, die allesamt in einem Top-Zustand und zu relativ günstigen Preisen zu ersteigern sind.

  • Alle Versteigerungsgegenstände können ab 6. November im Neuen Rathaus besichtigt werden.
  • Alle nicht ganz so wertvollen Fundsachen wie Modeschmuck, Handtücher, o. ä. kommen nicht zur Versteigerung, sondern werden bei einem großen Flohmarkt verkauft, der ebenfalls schon ab 6. November30 läuft.

fundsachen_versteigerung