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Alles rund ums Radfahren in Wiener Neustadt.

Radlerin des Monats August: Mariella Gögele (34, Ungarviertel)

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Die Lastenrad-Botschafterin und ihr Cabrio

Sie weiß, was Kinder brauchen. Und sie weiß, wie und wann sich Kinder so richtig wohlfühlen. Die Radfahrerin des Monats August, Mariella Gögele, ist Trageberaterin, Stoffwindelberaterin und Stillberaterin. Ihren beiden Kindern Elmar (11 Monate) und Konstantin (3 Jahre) gönnt sie jetzt den Luxus eines Cabrios auf drei Rädern. Auf ihrer Sitzbank machen es sich die beiden gemütlich, frische Luft weht ihnen durch die Haare und eine bessere Aussicht auf die großen Abenteuer da draußen, gibt’s für die Kleinen in keinem anderen fahrbaren Untersatz.

Zum Herzeigen & Hinschauen

Seit einem Monat ist die Familie Gögele im Besitz eines Babboe. „Eine Freundin von mir hat sich ein Lastenrad gekauft. Da wusste ich, so etwas will ich auch. Das Problem war nur, dass diese Räder gebraucht auf willhaben immer sofort weg sind – eine Neuanschaffung war mir etwas zu teuer.“ Ein Lastenrad-Stand auf der Baby-Expo, eine Probefahrt und zwei Gutscheine für Zubehör und Montage später, sind sie und ihr Mann Edgar jetzt doch Besitzer eines Babboe. 4 Kinder passen gleichzeitig hinein, vom Wocheneinkauf gar nicht zu reden. „Es funktioniert super. Man gewöhnt sich irrsinnig schnell daran. Ich fahr täglich damit: entweder zum Einkaufen oder ich bring meinen Großen in den Kindergarten.“ 24 km ist sie vorher täglich mit dem Auto vom Ungarviertel zum Kindergarten in die Breitenauer Siedlung gefahren – jetzt geht das kostensparend und gemütlich zugleich mit dem Rad. Auch das regnerische Wetter ist bald kein Gegenargument mehr: ein leicht montierbares Regendach – mit Panorama-Blick für die Kinder inklusive – ist schon bestellt. 

Es werden auch bei uns mehr werden

Damit die Fragerei so richtig schön weitergehen kann. „Na, wo haben sie denn das her?“, „Ja wie fährt es sich denn damit“ sind so klassische, oft gestellte Fragen. Eigentlich sollte Mariella Gögele von der Lastenradfirma ein Werbehonorar verlangen: „Es ist unglaublich, wie die Leute auf unser neues Lastenrad reagieren. Alle sind begeistert. Ich muss ständig Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, dass es in Wiener Neustadt bald mehr davon zu sehen gibt“. Vielleicht trägt sie als Lastenrad-Botschafterin auch ein Stück dazu bei, dass das Autochaos vor den Kindergärten und Schulen etwas eingebremst wird. Die Rahmenbedingungen dafür passen: „Ich habe in Eisenstadt und Wien gelebt. Von den Radwegen her ist es hier bei uns am besten. Ich fühle mich richtig wohl. Auch wenn es schon noch etwas zum Verbessern gibt: der Radweg Neudörfler Straße ist eine richtige Rumpelpiste und in der Ungargasse ist es zu schmal.“

Text: Hannes Höller. Fotos & Video: Alexander Hawel.

Unser Tipp: Blog von Heavy Pedals – dem Lastenradspezialisten in Österreich.

RadlerInnen des Monats: Kennen Sie wen, den Sie gerne nominieren würden oder sind Sie selbst geeignet, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die RadlerInnen des Monats werden auch in der NÖN – Wiener Neustadt vorgestellt.

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